Von 1. bis 4. Oktober geht auf der Road Atlanta das Petit Le Mans 2014 in Szene und zwei Österreicher wollen um den Klassensieg kämpfen
Das Rennen, das nach denselben Regeln der berühmten 24h von Le Mans ausgetragen wird, fand erstmals am 10. Oktober 1998 im Rahmen der IMSA-Serie statt. Seit 1999 wird es zur American Le Mans Series gezählt und führt über eine Renndistanz von 1000 Meilen oder 10 Stunden, je nachdem welche Grenze zuerst erreicht wird. Bei allen Austragungen bis 2008 konnte das Siegerteam bislang 1000 Meilen zurücklegen.
Zusätzlich zum Gesamtsieg wird um Klassensiege gekämpft. Die Sieger der Klassen, die auch in Le Mans ausgetragen werden, sind automatisch fürs nächstjährige 24-Stunden-Rennen in Frankreich qualifiziert.
„Dieses Wochenende starte ich in den USA beim Petit Le Mans Rennen auf der Road Atlanta für Park Place Motorsports! Nähere Infos dazu gibt es in den nächsten Tagen, jetzt geht’s erstmal wieder mit dem Flieger über den großen Teich“, freut sich Norbert Siedler auf seinen Einsatz mit einem 911er Porsche in der GT Daytona Kategorie.
In der GT Le Mans Klasse wird Richard Lietz nach seinem bösen Unfall in Alton bei Porsche North America ein Comeback geben. Für das Petit Le Mans schöpft Porsche Hoffnung aus einem seit dem letzten Rennen in Road America erlaubten Aero-Paket. Mit dem vorher ungetesteten Paket lagen Richard Lietz und Nick Tandy auf dem ultra-schnellen Kurs in Wisconsin in Führung, bis eine Zeitstrafe ein gutes Ergebnis vereitelte.
Der Einsatz von Lietz, der voller Tatendrang ist, hängt allerdings davon ab, wie weit er sich von den Folgen seines Trainingsunfalls erholt hat. Daher verstärkt Jörg Bergmeister das Porsche-Duo Nick Tandy/Lietz.
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