NTT INDYCAR SERIES Dominator Alex Palou hat am Sebring International Raceway ein weiteres Mal den Next Generation IR-28 Boliden getestet.
Der IR-28 ist eine markante Weiterentwicklung des aktuellen IndyCar Autos – schlanker, moderner im Design, und mit zahlreichen Updates.
Zu den Neuerungen gehören ein Heckflügel, der in seiner Effizienz optimiert wurde, eine aerodynamische Architektur des Fahrzeugs, die die Luftverwirbelungen im Heckbereich verringert und mehr Überholmöglichkeit schafft. Weitere Verbesserungen umfassen einen reduzierten „Outwash“ (nach außen geleitete Luftströmung) sowie – speziell für Indianapolis – einen aerodynamisch stabileren Frontflügel für Speedway-Rennen.
Angetrieben wird der IR-28 von einem 2,4-Liter-V6-Verbrennungsmotor mit Doppelturboaufladung, der eine Leistung von bis zu 760 PS erzeugt. Ergänzt wird das Aggregat durch ein weiterentwickeltes Niedervolt-Hybridsystem.
Das Chassis verfügt über ein breiteres Cockpit, um Fahrern unterschiedlichster Körpergröße und Statur Platz zu bieten; zudem sorgen eine optimierte Luftführung und ein verbessertes Kühlsystem für mehr Komfort und Leistungsfähigkeit am Steuer.
Das neue Chassis verfügt über robustere und effizientere Strukturen für den Seitenaufprallschutz, die bei schweren Unfällen eine höhere Energieabsorption gewährleisten.
„Ehrlich gesagt gefällt mir alles an diesem Auto – sowohl die Optik als auch die technischen Voraussetzungen, die für bessere Rennen sorgen sollen, da man dem Vordermann viel dichter folgen kann. Ich wünschte, wir würden dieses Auto schon 2027 fahren, aber es ist gut, dass wir es testen können, bevor es 2028 tatsächlich zum Einsatz kommt,“ schwärmte Palou.
Zu den Tests erklärte der fünffache IndyCar Champion: „Wir arbeiten an der Kühlung sowie am Ansprechverhalten von Bremsen und Fahrzeug; in diesen Bereichen wurden enorme Fortschritte erzielt. Die Strecke in Sebring ist sehr uneben und wi versuchen, möglichst viele Kilometer zu absolvieren und zu sehen, was kaputtgeht, damit wir entsprechende Anpassungen vornehmen können.“
„Auch die Bodenwellen und die Witterungsbedingungen sind ideal; dazu kommt die hohe Belastung für Reifen und Fahrzeug, etwa beim Überfahren der Randsteine. Was die Beanspruchung des Autos angeht, ist dies ein vollwertiger Straßenkurs, Wir verfügen über eine Fülle an Daten und können diese zudem mit unserem aktuellen Fahrzeug vergleichen,“ erklärte Palou weiter.
Der Spanier fährt für das Honda-Team von Chip Ganassi Racing. Als Testfahrer für Chevrolet bei den IR-28-Tests fungiert Alexander Rossi vom Team Ed Carpenter Racing.
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