Palou: „Papaya-Rules funktionieren einfach nicht!“

Alex Palou ist der Ansicht, dass die „Papaya Rules“ von McLaren nicht funktionieren.

Der mehrfache NTT INDYCAR SERIES Champion war selbst Teil des McLaren Fahrerpools und 2022 beim USGP in Austin im freien Training im Einsatz. Allerdings entschied er sich gegen das Traditionsteam, weil ihn CEO Zak Brown zunächst auf der Ersatzbank „parken“ wollte. Später stand man sogar gegeneinander vor Gericht.

Natürlich hat Palou aber die vergangene Formel 1 Saison verfolgt und analysierte diese nun für Mundo Deportivo.

„Wäre ich mit einem so guten Auto wie dem McLaren auch Weltmeister geworden? Wir werden es nie erfahren, aber ich glaube an meine Fähigkeiten, also müsste ich wohl mit ja antworten. Ich bin nur einmal an einem Formel-1-Wochenende gefahren, das war 2022 in Texas, daher ist es schwer zu sagen, wie ich mich im 2025er McLaren geschlagen hätte,“ so der Spanier.

Wenig anfangen kann Palou mit den viel zitierten Papaya-Rules, die für Lando Norris und Oscar Piastri Chancengleichheit garantieren sollten.

„Sie hatten das mit Abstand beste Team und wollten alles perfekt machen und sich fair um beide Fahrer kümmern. Doch beim Versuch, das zu erreichen, haben sie teilweise genau das Gegenteil bewirkt. Die Welt hat erlebt, wie das Team dadurch in bestimmten Situationen eine Entscheidung fällen musste.“

„Unterm Strich hat die Situation in Monza (Piastri musste Norris nach dessen durch die Crew schlechtem Boxenstopp passieren lassen) klargemacht: Auch der Fahrer ist nur ein Angestellter. Bei solchen Situationen bleibt immer ein schaler Nachgeschmack, dass eben doch einer der Fahrer bevorzugt wird. Sagen wir es ehrlich – letztlich funktionieren die Papaya-Rules einfach nicht.“

 

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