Alex Wurz wünscht sich, ebenso wie viele heimische Motorsport Fans, endlich wieder einen österreichischen Formel 1 Piloten. Er selbst bastelt an der Karriere seines Sohns Charlie, weiß aber, dass es insgesamt Förderprogramme benötigt.
„Wir sind in einem Team, wo wir uns gesamt als Fahrer und Team schwertun. Da arbeiten wir hart daran und es ist auch mal gut, durch so eine Zeit zu gehen.“, erklärte Wurz im APA-Gespräch in Bezug auf die aktuellen Schwierigkeiten seines Juniors.
Aber der Niederösterreicher betonte auch, dass „Charlie von drei Meisterschaften, die er gefahren ist, zwei gewonnen hat. Außerdem ist seine Generation echt stark. Da gibt’s einen Haufen von fünf bis zehn Piloten, wo sicher viele in die Formel 1 kommen werden.“
Selbst für einen ehemaligen Formel 1 Star ist es nicht einfach das Budget für die Karriere seines Sohnes aufzustellen. In den Jahren bis zum erhofften Formel 1 Einstieg müssen rund 6 bis 15 Millionen Euro fließen. Daher wünscht sich der Präsident der GPDA F1 Fahrergewerkschaft für heimische Talente mehr österreichische Förderprogramme. „Wir haben durchaus Fahrer mit Talent. Der Motorsport bedeutet für Österreich sehr viel. Vielleicht sollte man sich mal zu einem Brainstorming treffen, um zu sagen, was man gemeinsam bewirken kann.“
Vor allem das „Folge-Geschäft“ und Know-How geht laut Wurz in zahlreiche Industrien von Autos, Flugzeugen, Triebwerken, oder im medizinischen Bereich. „Das systemgetriebene Prozessdenken bekommst Du im Motorsport, wo performance-orientiertes Denken üblich ist. Auch Steuersenkungen für Sponsoren wären sinnvoll. Genauso machen das auch andere Staaten.“
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