„Opfer“ der F1-Fahrer für Webber Bullshit

Mark Webber war immer jemand, der das Kind beim Namen nannte.

Nun hat er die Behauptungen von F1-Fahrern, was sie nicht alles für ihren Sport geopfert hätten, als „Bullshit“ bezeichnet.

In die Formel 1 zu kommen, ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Denn neben viel Talent, finanziellem Backing, gutem Management, und strategischem Geschick, braucht es auch noch jede Menge Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Viele Fahrer ziehen extra nach Europa, um die bestmögliche Ausbildung zu erlangen. Aber für Webber ist sowas keine Belastung.

„Lass uns nicht um den heißen Brei herumreden. Du bekommst eine stattliche Summe Geld, um einen absolut phänomenalen Job machen zu dürfen. Wo ist da die Belastung?“, stellte der Australier im Performance Hackers-Podcast in den Raum.

„Ich habe nie über Opfer gesprochen. Die Leute reden von Opfern und ‚Ich habe viel aufgegeben‘, das halte ich für absoluten Bullshit. Denn wenn Sie etwas genug wollen, kommen diese jungen Fahrer aus Australien. Wenn das schon ein Opfer ist, dann haben sie die falsche Denkweise.“

Der neunfache Grand Prix Sieger ließ sich nie allzu sehr vom Druck seines Jobs beeindrucken.

„Für mich sind das alles Highlights, wenn es darum geht, mit den besten Leuten zusammenzuarbeiten und das Beste aus sich herauszuholen. Die letzten drei Jahre meiner Karriere hatte ich immer nur einen Einjahresvertrag, weil ich kurz davor stand, ersetzt zu werden. Aber das brachte das Feuer noch mehr zum Lodern, um weiter abzuliefern und mich zu pushen.“

„Mein erster Vertrag in der Formel 1 (mit Minardi) war für zwei Rennen. Es waren drei Wochen. So richtig brutal, aber ich hatte keine Wahl. Also, was sollte ich tun? Heulen oder Gas geben?“

Webber wurde nach den Weltmeistern Jack Brabham und Alan Jones zum bis heute dritterfolgreichsten Australier der Formel 1 Geschichte.

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