Wie viele andere Ex-Rennfahrer äußerte sich auch der Franzose Olivier Panis negativ über das neue Reglement. Eine „grüne“ Formel 1 gefällt ihm gar nicht…
Der 47-jährige Ex-Rennfahrer aus Frankreich zeigte sich gegenüber dem Sportsender sport365 wenig begeistert über den Saisonauftakt in Melbourne. Er selbst fuhr in einer Zeit, als dröhnende V10-Motoren und unglaubliche Budgets die Szene dominierten.
Und wieder der schlechte Motorensound
Auch Panis zeigte sich schockiert über den dürftigen Sound der V6-Motoren. „Der Motorensound ist eben ein Teil der Formel 1, er lässt dir die Kraft der Motoren spüren. Nun ist er weg!“
Der Franzose hält auch nichts davon, dass die Fahrer nun mit einer begrenzten Menge an Treibstoff die Zielflagge erreichen müssen. Keine rede mehr von großen Tanks oder gar Tankstopps.
Elektrizität keine Alternative
Für Panis war die Formel 1 nie grün. „Sie behaupteten, dass Elektroautos das Transportmittel der Zukunft wären, aber da bin ich mir nicht sicher,“ zeigt sich der Monaco-Sieger von 1996 skeptisch. „Die Elektroautos bringen einfach nur neue Probleme, so wie zum Beispiel die Entsorgung der Batterien. Ich glaube nicht, dass Strom der neue Treibstoff der Zukunft ist.“
Eine „grüne“ Formel 1 hat es nie gegeben. „Formel 1 ist Performance, das ist es, was die Fans sehen wollen“, ist Panis überzeugt.
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