Ocon-Sperre könnte Chance für Schumacher sein

Nach einem erneuten Zusammenstoß der beiden F1-Piloten Esteban Ocon und Pierre Gasly ist die Lage beim Alpine F1 Team angespannt. Das könnte die Chance für Mick Schumacher sein.

Teamchef Bruno Famin tobte vor Wut und kündigte nach der Kollision „gravierende Konsequenzen“ an. Nun wird über eine mögliche teaminterne Sperre für Ocon beim Kanada GP spekuliert. Famin müsste sich dann entscheiden, ob er Reservepilot Jack Doohan oder Mick Schumacher ins Auto setzt.

Mit Blick in die Zukunft müsste er sich auch überlegen, ob er die beiden Streithähne über 2024 hinaus im Team behalten will oder doch einem anderen Piloten die Chance, in der Formel 1 zu fahren, gibt.

„Mein Ziel ist es, wieder in der Formel 1 zu fahren. Darum müssen wir schauen, dass die Dominosteine jetzt so fallen, dass ich am Ende mit einem Sitz dastehe.“, erklärt Schumacher gegenüber den Kollegen von Sky. „Was ich dafür machen kann? Meine beste Leistung in der Langstrecken-WM für Alpine zeigen und meine Rolle als Reservefahrer perfekt spielen.“

Als ehemaliger GP-Pilot weiß TV-Experte Timo Glock genau, was ein Team braucht und worauf es ankommt. „Da ist viel Unruhe zwischen Ocon und Gasly.“, meint er. „Deshalb gibt es eine Chance für Mick. Er muss einfach versuchen, im Langstrecken-Auto zu überzeugen und den Fuß in der F1-Tür behalten. Das ist die einzige Möglichkeit, um für nächstes Jahr wieder ein Cockpit zu erhalten. Und das hoffe ich für ihn, denn er verdient das.“

Bruno Famin und Alpine selbst „sind für alles offen und reden mit allen. Und es wäre ein Fehler, Mick dabei nicht auf der Rechnung zu haben.“

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