Nun hat Alpine Stress mit Piastri

Kaum ist die Personalie Fernando Alonso geklärt, geht’s beim Alpine F1 Team weiter drunter und drüber in Sachen Oscar Piastri

Eigentlich wollen die Franzosen laut Teamchef Otmar Szafnauer Oscar Piastri „im Programm halten“. Der ursprüngliche Plan war Alonso zu halten und den Australier bei Williams Racing zu „parken.“

Nach dem für das Team selbst überraschenden Wechsel des Spaniers, wollte man Supertalent Piastri als Nachfolger. Aber dessen Manager, Ex-F1 Ass Mark Webber, hat bereits andere Pläne. Er möchte Oscar bei McLaren für Daniel Ricciardo unterbringen, nicht zuletzt, weil man sich dort mehr sportliche Chancen, aber auch mehr Gehalt erwartet.

Szafnauer hat nun bestätigt, dass auch „ich die Gerüchte eines Vorvertrags von Oscar mit McLaren gehört habe, aber ich bin nicht eingeweiht.“ Aber der Alpine Boss hält fest, dass „er vertragliche Verpflichtungen uns gegenüber hat und umgekehrt. Wir haben uns das ganze Jahr über an daran gehalten. Diese Verpflichtungen gelten bis ’23 und möglicherweise auch bis ’24, wenn einige Optionen wahrgenommen werden.“

Vertraglich ist die Situation also recht verworren, aber möglicherweise kommt es zu einer „inneraustralischen“ Lösung. Ricciardo war ja bei Alpine-Vorgänger Renault, fühlte sich wohl und brachte gute Leistungen. Also wäre ein Tausch der Cockpits vielleicht gar keine schlechte Idee: Piastri zu McLaren, Ricciardo zu Alpine.

 

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