Der Aston Martin AMR26 soll in der Formel-1-Saison 2026 mit 15 Kilogramm zu viel an Bord debütieren.
Neo Aston Martin Aramco Formula One Team Chef Newey hat anscheinend diese strategische Entscheidung zugunsten aerodynamischer und mechanischer Verbesserungen getroffen. Das zusätzliche Gewicht wird sich zunächst auf die Rundenzeiten auswirken.
Das technische Reglement der FIA für 2026 legt ein Mindestgewicht von 768 kg fest, inklusive Fahrzeug, Fahrer und Reifen. Die 15 kg Übergewicht des AMR26 entsprechen fast 2% der Gesamtmasse und könnten auf klassischen Strecken wie Barcelona einen Leistungsverlust von bis zu 0,5 Sekunden pro Runde verursachen. Es wird aber davon ausgegangen, dass Übergewicht zu Saisonbeginn bei vielen Teams ein Problem darstellen wird.
Neweys Herangehensweise ähnelt der Strategie von Oracle Red Bull Racing mit dem RB18 im Jahr 2022, der ebenfalls mit 15 kg zu viel startete. Der Stardesigner wollte damals die aerodynamische Effizienz des Wagens verbessern, ehe man die Gewichtsprobleme löste. Der Plan ging auf, denn sowohl wurde Max Verstappen überlegen Weltmeister, als auch sicherte sich das Team die Konstrukteurskrone.
Die Designphilosophie des AMR26 unter Neweys Leitung spiegelt seine vorherige Arbeit mit Red Bull wider und verspricht langfristige Leistungssteigerungen im Laufe der Saison durch Gewichtsreduzierung.
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