Neuland für Vierfach-Champion

FORMULA 1 - Abu Dhabi GPDie letzten vier Jahre dominierte Sebastian Vettel die Formel 1 nach belieben und fuhr vier Weltmeistertitel in Folge ein. Doch heuer ist alles anders. Neuer Teamkollege, neue Regeln, neue Autos und enorm starke Konkurrenz.

 

 

 

Schwäre Phase für Vettel

Die Zeiten in der Sebastian Vettel am Rennsonntag ganz oben gestanden ist, sind momentan in weite Ferne gerückt. Der deutsche kommt mit dem neuen RB10 in der Saison 2014 ganz und gar nicht zurecht. „Er wurde in den letzten Jahren mit vielen Hochs und Siegen verwöhnt aber diese Zeiten sind vorbei“, spricht Niki Lauda Vorstandsvorsitzender von Mercedes AMG über den Deutschen. Die neuen Autos und die neuen Regeln machen es Sebastian Vettel nicht leicht mit der Spitze vorne mitzuhalten. „Er hat vergessen wie ein anderes Auto zu fahren ist. Mit dem Diffuser am Heck in den letzten Jahren, war er einfach der Schnellste“ so der Österreicher. Jetzt kommt noch dazu, dass er einen neuen Teamkollegen an die Seite gestellt bekommt und dieser den Deutschen die Schneid abläuft. Dies sind alles Situationen in der Sebastian Vettel noch nie zuvor war. Mit Mark Webber hatte er einen klaren unterlegenen Teamkollegen der auch von Team als klare Nummer zwei behandelt wurde. Der Druck für Sebastian Vettel ist in dieser Saison viel höher als in den Jahren zuvor. Er muss allen anderen beweisen, dass er auch mit einem komplett neuen Auto der Schnellste in der Formel 1 sein kann.

Nicht alleine mit dieser Theorie

Felipe Massa unterstützt Niki Lauda in dieser Theorie. „Für den Australier war der richtige Zeitpunkt in das Team um Sebastian Vettel zu wechseln. Am besten in ein neues Team zu wechseln ist wenn sich alles ändert“, gab der Brasilianer bekannt. „Für Sebastian wird es schwer werden wieder an die Spitze des Teams zu klettern. So hatte er in den letzten Jahren ein Team, dass so gut wie nur für ihn gearbeitet hat. Aber nun ist er in einer neuen Situation mit wesentlich mehr Druck von seinem stärkeren Teamkollegen“, so Felipe Massa. „Ich will Sebastian nicht schlecht reden, er hat alles verdient was er erreicht hat, aber diese Situation muss er erst überstehen.

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