Nico Hülkenberg und Sergio Perez stehen vor einer Premiere: Noch nie sind die beiden Force-India-Fahrer auf der Rennstrecke des Österreich-Grand-Prix gefahren.
Training wird für Neulinge enorm wichtig werden
Nach einem starken Auftritt in Montreal will Force India auch am kommenden Wochenende in Spielberg angreifen. Nico Hülkenberg hatte auf der Ile Notre-Dame erneut zehn Punkte für sein Team holen können, steht mit insgesamt 57 Zählern auf Gesamtrang sechs. Noch besser war eigentlich Sergio Perez unterwegs, der sogar am Sieg schnuppern durfte, aber in der vorletzten Runde durch einen spektakulären Ausfall ausfiel. Der Wagen läuft – so viel steht fest. Doch nun erwartet beide Fahrer unbekanntes Territorium. Auf dem Red-Bull-Ring ist weder Nico Hülkenberg noch Sergio Perez bis dato gefahren. Dennoch weiß der Deutsche, wie er das Rennwochenende angehen muss: „Bei einer neuen Strecke ist es noch wichtiger, die Trainingszeit voll auszunutzen, weil es einfach so viel mehr zu lernen gibt. Zusammen mit Russland zählt die Strecke zu den großen Fragezeichen dieser Saison.“
Red-Bull-Ring kommt den Indern entgegen
Generell könnte der Red-Bull-Ring Force India aber entgegenkommen: „Es gibt ein paar lange Geraden und langsame Kurven, die uns entgegenkommen sollten. Und wir zählen darauf, dass wir das Beste aus den weicheren Reifen herausholen können, wie wir es in Kanada getan haben. Die Runde an sich ist relativ kurz, also werden die Abstände zwischen den Autos minimal sein; kleine Fehler können bereits den Unterschied machen“, gibt „Hülk“ zu bedenken. „Wir sind in einer guten Position, auch weiterhin Punkte zu holen, aber dazu müssen wir auch weiter hart arbeiten, wie wir es von Anfang an gemacht haben“, verkündet der Emmericher die Devise für den Österreich-Grand-Prix. Mit Blick auf die nächsten Monate zeigt er sich zuversichtlich: „Ich weiß, welche Pläne das Team für den Rest der Saison hat, und sehe keinen Grund, warum wir nicht auch weiterhin auf diesem Level kämpfen sollten.“
Auch Teamkollege Perez will dem Braten noch nicht trauen: „Ich weiß nicht so recht, was ich erwarten soll, denn es ist mein erster Besuch auf der Strecke. Es ist aber ein Kurs, den kaum jemand kennt, vielleicht gibt uns das die Gelegenheit, einen kleinen Vorteil zu finden.“ Ein neuer Kurs sei immer eine etwas größere Herausforderung, erklärt er, „aber das macht es interessant, und ich mag das Layout der Strecke.“ Auch der Mexikaner glaubt, dass ihm Spielberg liegen wird.
Force India will Punkteserie fortsetzten
Teamchef Vijay Mallya visiert ebenfalls weiter die vorderen Ränge an: „Wir sind sehr konstant und haben bisher in jedem Rennen Punkte geholt. Da wollen wir weitermachen und vielleicht noch ein paar echte Topergebnisse einfahren.“ Große Überraschungen erwarte sich der Inder jedoch nicht: „Das letzte Mal, als die Formel 1 hier gefahren ist, waren die Autos ganz anders als heute. Es ist also schwer, die Reihenfolge vorherzusehen. Aber die Autos, die bisher stark waren, werden ihre Vorteile behalten.“
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