Williams arbeitet derzeit an einem neuen Heckflügel, der dem Auto mehr Abtrieb verleihen soll – Chefingenieur Rob Smedley rechnet aber erst nach Österreich damit.
Auf der Suche nach Anpressdruck und Kurvengeschwindigkeit
Williams fährt in dieser Saison ein wenig Achterbahn: In einigen Rennen ist man ganz vorn dabei, manchmal dümpelt man im Mittelfeld der Formel 1 herum. Die Fortschritte im Vergleich zum vergangenen Jahr bleiben zwar immens, trotzdem hatte sich der eine oder andere Experte noch etwas mehr vom „Geheimfavoriten“ erwartet. Um der Spitze noch ein Stückchen näherzukommen, sucht das britische Team derzeit nach mehr Anpressdruck und damit Kurvengeschwindigkeit.
Neuer Heckflügel soll mehr Anpressdruck und Kurvengeschwindigkeit bringen
„Wir arbeiten an vielen verschiedenen Versionen eines Heckflügels, der mehr Abtrieb produzieren kann“, erklärt Chefingenieur Rob Smedley. Es gebe verschiedene neue Konzepte, die nun in eine Version einfließen, die bereits im Windkanal getestet wird. „Wir kommen da ganz gut voran, ich bin sehr zufrieden.“ Ein genauer Zeitpunkt für die Einführung des neuen Flügels steht allerdings noch nicht fest: „Wann es soweit sein wird, ist schwer zu sagen.“ Beim kommenden Rennen in Montreal werde Williams das Upgrade jedenfalls noch nicht gebrauchen, und auch ein Einsatz in Spielberg am 22. Juni sei fraglich.
Reifenproblem in Kanada lösen
Somit scheint ein Debüt des Flügels beim Heimspiel in Silverstone wahrscheinlich. „Aber für die nächsten beiden Rennen sollten wir eigentlich auch noch gut mit dem unterwegs sein, den wir jetzt am Auto haben“, glaubt Smedley. Nichtdestotrotz müsse man sich in Kanada intensiv mit dem Luftwiderstand auseinandersetzen, zudem werde die Reifensituation nicht einfach zu handeln sein: „Wir müssen uns deshalb darauf vorbereiten, unser Problem mit den Vorderreifen in den Griff zu bekommen.“
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