Neue Technikausstattung bei Alfa Romeo

Das Alfa Romeo F1 Team wird in Le Castellet eine neue Ferrari-Kupplung einsetzen, die entwickelt wurde, um dem Startproblem der Piloten Herr zu werden.

Die Piloten haben sich lautstark über ein Problem mit Vibrationen in der Kupplung während der Startsequenz beschwert, was zu den Platzverlusten in der Anfangsphase der Rennen geführt haben soll.

Valtteri Bottas sprach von „Schwingungen, die von der Kupplung selbst kommen“ und sah „die Kraftübertragung auf die Hinterräder als nicht gleichmäßig“

Da man selbst auch ein ähnliches Problem hatte, hat Ferrari eine neue Kupplung entwickelt. Allerdings ist noch nicht klar, ob es alle drei Ferrari-Teams in Paul Ricard das System schon haben werden.

Bottas enthüllte, „dass wir es zum ersten Mal im Training ausprobieren werden, aber es ist etwas, woran Ferrari schon seit geraumer Zeit arbeitet. Und jetzt haben wir endlich ein paar neue Teile für die Kupplung, die das Schwingen verhindern sollen.“

Der Finne erklärte, dass die Starts bislang „ein ziemlich großer Kompromiss waren. Wir neigen dazu, am Start im Durchschnitt Positionen zu verlieren, und das ist nicht so toll, weil das Mittelfeld so eng beisammen ist, dass man, wenn man hinter jemanden zurückfällt, etwa 20 Runden lang festsitzt, und das macht einem das Leben nicht leichter. Hoffentlich ist es jetzt in Ordnung.“

Laut Bottas ist das Problem auf Strecken mit weniger Grip am deutlichsten, wohl weil mehr Schlupf an der Kupplung auch mehr dieser Schwingungen erzeugt.

“Das gibt Inkonsistenzen, wie die Kupplung beißt und wie man dann vom Fleck kommt. Auf Strecken mit mehr Grip war das weniger problematisch, weil wir mit der Kupplung etwas tiefer gehen können und es weniger Schwingungen gibt. Außerdem fehlte uns Anfang des Jahres etwas Hardwareseitiges wie die Formgebung der Kupplungspaddles und alles war ganz anders, als ich es von Mercedes gewohnt war. Also mussten wir ziemlich viel daran arbeiten. Aber jetzt kommt die Konstanz in Sachen Hardware.“

Posted in ,