Ferrari plant für das erste Rennen nach der Sommerpause am Circuit de Spa-Francorchamps ein verbessertes Triebwerk mitzubringen.
Das italienische Team hat bisher wohl das schnellste Auto des Jahres 2022, aber Zuverlässigkeit und Strategiefehler bedeuten, dass Charles Leclerc volle 80 Punkte hinter Max Verstappen von Red Bull liegt.
Die Motorenhersteller haben nur noch bis zum 1. September Zeit, ihre endgültigen Spezifikationen für Energiespeicher, Steuerelektronik und MGU-K einzureichen.
Teamchef Mattia Binotto bestätigte nun italienischen Medien, dass „wir daran arbeiten, aber es wird kein Wendepunkt sein.“
Eine ähnlich aggressive Strategie wie jene von Mercedes im WM-Kampf 2021, als die Deutschen insgesamt sechs Motoren für eine späte Leistungssteigerung einsetzten, schloss er aber aus.
„Nein, ich glaube nicht, dass das eine echte Strategie war. Ich denke, für sie war es eher eine Konsequenz – nicht geplant.“
Die bevorstehenden Motor-Upgrades für Spa-Francorchamps bezeichnete Binotto als sowohl leistungs- als auch zuverlässigkeitsbezogen.
„Wir müssen bedenken, dass wir auch nur eine begrenzte Zeit zum Testen von Teilen haben. Aber ich glaube nicht, dass wir zu viel Druck gemacht haben, wir haben einfach Leistung der Zuverlässigkeit vorgezogen.“
„Als es keine Einschränkungen gab, konnten wir mehr entwickeln und hatten mehr Zeit auf den Prüfständen. Beides war gut für Leistung und Zuverlässigkeit.“
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