Nach der Heimschlappe von Ferrari in Monza als die Roten der Konkurrenz von Mercedes zu einem Doppelsieg gratulieren mussten, möchten Sebastian Vettel und Co. beim Nachtrennen in Singapur zurückschlagen
„Mercedes ist uns momentan vor allem am Samstag überlegen. Aber ich denke, wir müssen uns nicht verstecken und die nächsten Strecken sollten uns ganz gut liegen. Ich persönlich mag sie sehr“, so Vettel. Der Deutsche fühlt sich auf dem Stadtkurs in der asiatischen Metropole pudelwohl, ist mit vier Erfolgen Rekordsieger des Grand Prix, der seit 2008 im Formel 1 Kalender vertreten ist. “Singapur ist eine Klassestrecke. Sehr anspruchvoll, aber genau dazu sind wir ja da. Wenn es einfach wäre, könnte es ja jeder. Jeder am Grid wünscht sich ein anstrengendes, hartes, aber geiles Rennen.“ Und auch in Richtung Mercedes spricht er noch eine Warnung aus: „Natürlich entwickeln auch wir unser Fahrzeug immer weiter und die Dinge, die ich bis jetzt gesehen habe, die kommen sollen, stimmen mich positiv.“
Hamilton im Hoch
Aber auch Lewis Hamilton mag Singapur. „Die Stadt pulsiert, es ist immer was los, und in der Nacht ein Rennen zu fahren, hat etwas ganz Besonders“, so der Brite, der 2009 und 2015 ganz oben am Treppchen stand. Mit seinem Erfolg in Monza hat er Vettel die Führung in der Gesamtwertung abgeluchst und „möchte diese auch nicht mehr hergeben. Natürlich wird es ein harter Fight zwischen Seb und mir, und wahrscheinlich wird die WM erst ganz am Schluss entschieden. Aber vorne zu liegen, ist mir eindeutig lieber, als hinterher zu laufen.“ Dennoch ist man im Lager der Silbernen eher pessimistisch für die Hatz am Marina Bay Street Circuit, weil keine Updates am Wagen bis dorthin zu erwarten sind. „Die Strecke liegt unserem Wagen einfach nicht. Wir brauchen High-Speed-Downforce, nicht langsame, enge Kurven. Daher wird die Angelegenheit Nachtrennen fürs uns wohl eher ein schwierigeres Unterfangen als die letzten Rennen“, bestätigt Teamchef Toto Wolff.
Sainz und McLaren zu Renault?
Laut mehreren Newsmeldungen soll Carlos Sainz Toro Rosso verlassen und zu Renault wechseln. Der Spanier könnte angeblich bereits ab dem Grand Prix von Malaysia am 1. Oktober den unglücklich agierenden Jolyon Palmer bei den „Gelben“ ersetzen. Sainz‘ Nachfolger beim Red Bull Schwesterteam würde wohl RB Junior Pierre Gasly werden. Dadurch könnte Toro Rosso auch einen Motorendeal mit Honda abschließen und das bestehende Abkommen mit Renault auflösen. Durch diesen Wechsel wäre es wiederum McLaren möglich aus seinem Kontrakt mit Honda rauszukommen und sich in Zukunft Renault Aggregate einzukaufen. Nichts davon ist bislang offiziell, aber die Statements dazu darf man sich im Vorfeld des Singapur GP erwarten.
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