Dass Mercedes in Monaco Probleme mit dem Hypersoft-Reifen hatte, war nicht zu übersehen. Blöd für die Silberpfeile, dass beim anstehenden Rennen in Kanada schon wieder die weichste aller Mischungen eingesetzt wird. Mercedes hat daher in den Tagen seit dem Rennen im Fürstentum intensiv gearbeitet, um die Schwächen mit den Reifen auszumerzen.
„Wir haben eine ziemlich gute Vorstellung davon, was schief lief“, sagt der leitende Renningenieur Andrew Shovlin.
Mercedes will sicherstellen, dass in Kanada nicht die gleichen Probleme auftreten. Zwar hätten andere Teams ebenfalls Probleme gehabt, doch die Hauptrivalen Ferrari und Red Bull hatten die Thematik besser im Griff. Dass man trotzdem Dritter und Fünfter werden konnte hatte mit einem angemessenen Qualifying und der Streckencharakteristik zu tun. „Aber wenn du in Montreal Pace verlierst und die Reifen stark abbauen, dann werden dich die anderen sehr einfach überholen“, so Shovlin.
Zudem versucht man bei Mercedes zu verstehen, warum auch die generelle Pace abseits der Reifenproblematik nicht vielversprechend war. Allerdings wusste man vorher, dass Red Bull in Monte Carlo stark sein würde und Mercedes auf dem Stadtkurs schon lange keine gute Figur mehr abgegeben hatte.
„Es wird eine Kombination aus vielen Dingen sein“, sagt Shovlin. „Im Qualifying haben wir die Reifen gut zum Arbeiten zu bekommen, aber es fehlten einfach Grip und Abtrieb, und man musste die Reifen im letzten Sektor kühl halten. Wir waren zwar im ersten Sektor gut, doch es ist ziemlich schwierig, die ganze Runde gut hinzubekommen. Wir suchen daher wohl nur nach kleinen Unterschieden.“
Das Thema Graining im Rennen ist jedoch eine andere Hausnummer. „Das wird nicht nur an der Performance des Autos liegen“, so der Ingenieur, der ankündigt, dass man das Problem bis Montreal noch intensiv untersuchen werde. „Wir müssen darauf schauen, was wir mit dem Auto machen, wie wir es benutzen und wie es eingestellt ist.“
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