Juan Pablo Montoya kann gut nachvollziehen, dass Jonathan Wheatley Audi verlassen hat, und rät den Deutschen nun Christian Horner zu holen.
Der Kolumbianer ist überzeugt, dass Wheatley zum Aston Martin Aramco Formula One Team wechseln wird und die Briten mit ihm den richtigen Mann gefunden haben.
„Ich denke, es ist eine gute Gelegenheit für ihn, und ich glaube, ein wichtiger Grund für seinen Wechsel war die Rückkehr nach Großbritannien und das Leben dort“, sagte Montoya gegenüber talkSPORT.
„Wenn man so lange in Großbritannien gelebt hat, eine Familie hat und dann in die Schweiz umziehen muss – auch wenn die Schweiz ein faszinierendes Land ist – dann ist die Kultur doch anders und der Umzug kann schon ein kleiner Schock sein.“
„Deshalb denke ich, wenn man die Möglichkeit hat, wieder bei Honda zu arbeiten, wo man die letzten Jahre tätig war, und in einer Werkstatt zu arbeiten, die nur 20 Minuten vom alten Arbeitsplatz entfernt ist, dann macht das einfach Sinn.“
Für das Audi Revolut F1 Team wünscht sich Montoya nun „Christian Horner als neuen Teamchef, damit dort mal was weitergeht.“
Er ist überzeugt, dass Horner der ideale Kandidat für den Audi-Posten wäre, da er F1 Projektleiter Mattia Binotto viele Aufgaben abnehmen und die Marke in ein Weltmeisterteam verwandeln könnte.
„Mattia steht vor einer schwierigen Aufgabe, denn ich glaube nicht, dass er sich voll einbringen wollte. Ich denke, er wollte lieber im Hintergrund bleiben. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie jemanden suchen, der diese Lücke füllt.“
„Dafür brauchen sie jemanden wie Christian. Ich glaube, viele unterschätzen, was Christian geleistet hat und wie lange er das bei Red Bull gemacht hat. Man kann ihn mögen oder man kann ihn hassen, aber er ist jemand, der das schaffen kann.“
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