Max Verstappen war nach dem Saudi GP stinksauer, weil er für seine Aktion in Turn 1 nach dem Start eine 5-Sekunden-Strafe kassiert hatte, die ihm die Chance auf den Sieg nahm.
Teamchef-Legende Gian Carlo Minardi ist ganz anderer Ansicht und hielt die Strafe gegen den Niederländer für „eindeutig zu milde. Ich bin mit der Strafe nicht einverstanden.“
„Ich finde, dass fünf Sekunden zu wenig sind, wenn man sich anschaut, wie groß sein Vorteil dadurch war und es zu Beginn des Rennens war. Er hatte genug Zeit, sich davon zu erholen,“ so Minardi zu verschiedenen Medien, darunter auch Formelaustria.at
Der Italiener spielte darauf an, dass Verstappen an der Spitze bleiben und so den ersten Stint in der Clean Air auf dem engen Jeddah Circuit fahren konnte. Dadurch verbesserte er nicht nur seine strategische Position, sondern verschlechterte gleichzeitig jene des späteren Siegers Oscar Piastri.
Dementsprechend war Minardi erzürnt: „Die Strafe hat Verstappen praktisch keinen Nachteil gebracht. Er hat genau gewusst, was er gemacht hatte. Daher hätte ich eine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen. Das wäre folgerichtig gewesen.“
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