Bernie Ecclestone könnte durch einen Deal mit dem britischen Finanzamt eine Summe von fast 1,5 Milliarden Euro umgangen haben – Es wäre britischer Rekord.
Neue Anschuldigungen
Bernie Ecclestone sorgt derzeit nur selten für sportliche Schlagzeilen. Umso mehr wird jedoch über seinen aktuell laufenden Bestechungsprozess vor dem Landesgericht München berichtet. Es kommt Licht an den Tag, dass der 84-Jährige möglicherweise fast 1,5 Milliarden Euro an Steuergeldern umschifft haben könnte. Es wäre der bedeutendste Steuertrick in der Geschichte Großbritanniens. Wie die ‚BBC‘ berichtet, war der Trick offenbar das Ergebnis eines geheimen Deals mit der HMRC – die Steuerabteilung der britischen Regierung. Teil der Vereinbarung sei gewesen, dass Ecclestone lediglich eine Summe von zehn Millionen Pfund hat zahlen müssen, beruft sich der britische Sender auf gesetzliche Protokolle.
Die Ex-Frau kam ins Spiel
1995 hatte sich Ecclestone die lukrativen TV-Rechte der Formel 1 gesichert. Wenig später bewegte er den finanziellen Gewinn ins Ausland und übertrug die Rechte an seine damalige Ehefrau Slavica. Sie wiederum legte das Geld in den Familien-Fond in Liechtenstein, um ihn später mit enormem Profit zu verkaufen – ohne britische Steuern abzuführen. Seine Ex-Frau überwies dem Formel 1 Boss jährlich an die 100 Millionen Dollar, aber wie oft solch hohe Beträge überwiesen worden waren, ist noch unklar.
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