Mika Häkkinen: ‚Vettel erinnert mich an Schumacher‘

Mika Häkkinen, einst einer der größten Rivalen von Michael Schumacher, hat Sebastian Vettel mit dem Rekordweltmeister verglichen, der Ferrari damals zu beispiellosem Ruhm geführt hat. Was die diesjährige Saison angeht, so meint der Finne, es wäre „unmöglich“ den Titelgewinner vorherzusagen.

„Ähnlichkeiten zu Michaels Fahrstil“

Häkkinen, der sich in den Jahren 1998 und 1999 zum F1-Weltmeister gekrönt hat, erinnert sich an Schumacher und sieht viele Gemeinsamkeiten mit Vettel. „Ich hielt den Fahrstil von Sebastian zunächst für einzigartig, aber die Ähnlichkeiten zu Michael sind da. Er bremste immer am selben Punkt, fuhr immer dieselbe Linie und beschleunigte sehr feinfühlig. Vettel hat eine sehr gute, klare, saubere und auch aggressive Fahrweise. Selbst wenn er über die Curbs fährt, hat er das Auto immer unter Kontrolle“, erklärte Häkkinen gegenüber ‚Speedweek‘.

In Bezug auf Vettels größten Rivalen Hamilton sagte der Finne: „Lewis versucht immer ein bisschen extremer zu fahren. Sehr kontrolliert, aber er bringt das Auto mehr an die Grenzen und riskiert viel mehr. Aber er ist nicht achtlos, er trifft bewusste Entscheidungen. Wenn er nicht von der Strecke abkommt, zeigt er eine Superrunde. Du kannst dieses Risiko auf dich nehmen, aber es wird nicht immer gutgehen.“

Häkkinen: „F1 schon lange nicht mehr so spannend!“

Von der bisherigen Saison 2018 zeigt sich Mika Häkkinen beeindruckt: „Die Formel 1 war schon lange nicht mehr so spannend wie jetzt! Rosberg gegen Hamilton war alles andere als langweilig, aber die Fans hatten es satt, dass es nur ein Titel-fähiges Team gab. Jetzt – durch den Kampf zwischen Mercedes und Ferrari, und den jungen Talenten wie Max Verstappen – ist es richtig aufregend.“

Häkkinens Titel-Tipp? „Die beiden sind so verschieden, es ist interessant zu sehen, wie Vettel manchmal die Nerven verliert und Hamilton andererseits mehr Risiko auf sich nimmt. Es ist unmöglich, das vorherzusagen.“

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