Sechs Rennen vor Ende der Formel-1-Saison 2022 hat Günther Steiner bestätigt, dass die Chancen von Mick Schumacher bei 50 Prozent liegen.
Der Teamchef des Haas F1 Teams sagte im Interview mit RTL: „Es sind viele Fragen, die wir uns stellen, die da herumgeistern. Macht man so weiter? Holt man einen Routinier? Nimmt man einen anderen jungen Piloten? Die Wahrscheinlichkeit, dass Mick auch nächstes Jahr bei ist, ist Fifty-Fifty.“
Steiner unterstrich, dass „wir uns kein Datum festgelegt haben. Da setzt man sich selbst unter Druck und das brauchen wir ja nicht, da spielen wir ja nur gegen uns selbst. Wir haben eigentlich gar keinen Zeitdruck, all die anderen haben den Zeitdruck, nur wir nicht, das ist ein Vorteil, den wir uns nicht wegnehmen. Wir wollen sehen, was möglich ist, was passiert. Aber Mick ist jetzt ein gutes Rennen in Monza gefahren.“
Natürlich habe das Team eine Shortlist, aber „da stehen die meisten Fahrer mit einer Superlizenz drauf. Ein Mann wie Nico (Hülkenberg) bringt Erfahrung mit, an anderer vielleicht jugendlicher Unbekümmertheit. Die Frage ist, was kann ein Fahrer dazu beitragen, das Team besser zu machen und uns nach oben zu bringen?“ so der 57-Jährige.
„Wie viel Risiko will man gehen? Mit einem jungen Fahrer geht man gewöhnlich mehr Risiko ein, weil man nicht weiß, wie weit er es bringen kann. Ein Mann wie Daniel (Ricciardo) muss in seiner Situation erst einmal selbst entscheiden, was er macht. Es macht wenig Sinn, auf ihn einzureden, etwas zu machen, er muss das selbst entscheiden. Wenn er Lust hat, wird er sicher anrufen.“
Durchwachsene Debütsaison für Oscar Wurz vorbei
Mit den Rängen 11, 7 und 9 ging eine durchwachsene Rookie Saison für Oscar Wurz in der Super Formula Lights zu Ende.
FARA Pilot Moser nach Rennabsage enttäuscht
Groß war die Frustration bei Luis Moser nachdem Rennen 2 der ADAC GT4 Germany am Sachsenring abgesagt wurde!