Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Der Deutsche, der diese Saison für das Rahal Letterman Lannigan Racing Team in der NTT INDYCAR SERIES an den Start gehen wird, gab nun ein erstes Resümee seiner Kennenlernphase und seiner Saisonvorbereitung.
„Ich bin super glücklich, wieder in einem Einsitzer zu sein, in einem Auto, in dem ich meine Räder sehe, allein fahre und kein Fahrerwechsel nötig ist, das ist, was ich am meisten liebe,“ wirkte Schumacher im Gespräch locker und befreit.
Dennoch geht der Deutsche an die Aufgabe akribisch wie immer heran. „Mein Training war diesen Winter sehr gut. Ich hatte ein starkes Trainingscamp und bin weiter dabei.“
Für den ehemaligen F1 Piloten ist „IndyCar der nächste Schritt nach der Formel 1. Ich habe die Formel 2 gewonnen und mit F1-Erfahrung ist IndyCar eine sehr gute Wahl, ich bin glücklich mit dieser Entscheidung.“
Allerdings ist in Übersee praktisch alles anders – die Autos, die Strategie, die Strecken, uvm. „Der größte Unterschied ist Spec Series gegen Non-Spec Series. In einer Spec Series hat das Auto einen bestimmten Charakter. Du kannst das Setup verändern, aber das Auto ist trotzdem dafür gedacht, auf eine gewisse Art gefahren zu werden. In der Formel 1 baut jeder sein eigenes Auto.“
Dieser Unterschied ist besonders in Sachen Abtrieb und Leistung gravierend. „Ein Formel-1-Auto hat viel mehr Downforce und viel mehr Power. Das verändert, wie du Kurven anfährst, wie aggressiv du fahren kannst und mit DRS beschleunigst du auf den Geraden nochmal ganz anders.“
„Die Teams wissen grundsätzlich, in welche Richtung das Setup gehen muss, um schnell zu sein. Trotzdem bleibt aber noch Raum für die Feinabstimmung, weil jeder Fahrer ja ein bisschen anders ist“.
Die Herangehensweise ist für ihn neu, denn in der Formel 1 läuft es grundlegend anders. „Wenn du die Nummer 1 bist, baust du dir dein eigenes Auto. Es fährt sich genau so, wie du denkst, dass es gefahren werden sollte. Das gibt’s hier nicht.“
Für den 26-Jährigen sind aber „die neuen Strecken die größte Herausforderung. Fast alle hier kennen sie schon. Vorbereitung und Wohlfühlen werden entscheidend. Aber ich freue mich riesig darauf, vor allem auf die Ovale, denn das ist etwas völlig anderes.“
Schumacher weiß, „dass Formel 1 und IndyCar zwei völlig unterschiedliche Welten sind. Aber ich will so gut vorbereitet wie möglich anreisen und maximieren, was wir haben. Wichtig ist mir, dass wir am Saisonende weiter sind als am Anfang. Wir werden Dinge möglich machen und Dinge erledigen.“
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