Das Rennen in Melbourne steht bevor, doch bei Mercedes ist man sich in Bezug auf Zuverlässigkeit noch unsicher.
Am 25.März ist es wieder so weit, wenn in Melbourne die Startlichter ausgehen. Bei Mercedes nimmt man aber das erste Rennen der Saison nicht auf die leichte Schulter, denn wie Toto Wolff berichtet, wurden nicht alle Teile des Mercedes-Boliden auf ihre volle Lebensdauer getestet. Da in diesem Jahr nur drei komplette Krafteinheiten ohne Strafe verwendet werden dürfen, müssen die Aggregate ganze sieben Rennen durchhalten. Das MGU-K muss allerdings 11 Rennen halten, da man in der Saison nur zwei Einheiten ohne Strafe verwenden darf.
Da auch der Wintertest immer wieder durch schlechtes Wetter, Regen und sogar Schnee beeinflusst wurde, konnten die Teams die Langlebigkeit der Hardware nicht ganz austesten. „Durch die Reduzierung der Anzahl der Komponenten der Triebwerke wird die Zuverlässigkeit auch im Jahr 2018 eine wichtige Rolle spielen.“, meint Wolff.
„Unsere Zuverlässigkeit beim Testen sah gut aus, aber wir müssen mit unseren Schlussfolgerungen vorsichtig sein– trotz einiger guter Kilometer mit dem neuen Auto in Barcelona, haben viele der Komponenten nicht annähernd das Leben erreicht, das sie während der Saison erreichen müssen.“, gibt der Mercedes-Chef zu bedenken.
Er freut sich aber jetzt schon auf einen spannenden Kampf um den Titel: „Letztes Jahr war der Wettbewerb sehr eng und es gab keinen Moment, in dem wir uns entspannen konnten. Ferrari hat einen sehr harten Kampf bestritten und wir hatten einen richtigen Kampf zwischen Silber und Rot. Dieses Jahr verspricht einen spannenden Dreikampf zwischen uns, Ferrari und Red Bull.“
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