Während dem bisherigen Saisonverlauf hatten die Silberpfeile deutliche Schwierigkeiten mit dem Auto bei heißen Temperaturen. Nach dem Triumph in Ungarn ist man jedoch überzeugt, diesbezüglich Fortschritte gemacht zu haben und bei künftigen heißen Rennen eine bessere Performance zeigen zu können.
Bislang hatte Mercedes Probleme mit dem Reifenmanagement, insbesondere der Hinterreifen wurde im Vergleich zur Konkurrenz sehr stark belastet, was sich bei heißen Rennen als Nachteil erwies.
Im „Backofen“ von Budapest konnte sich Lewis Hamilton jedoch den Sieg schnappen, bei 33 Grad Luft- und 57 Grad Streckentemperatur. Trotzdem kam der amtierende Weltmeister mit einer Einstoppstrategie durch, er konnte seinen ersten Stint länger als erwartet auf dem Ultrasoft-Reifen fahren.
Selbst Toto Wolff wirkte nach dem Rennen etwas verwundert: „Freie Fahrt spielt eine wichtige Rolle, aber es ist ein kleines Rätsel, dass man manchmal auf dem einen Reifen performt und auf dem anderen nicht. Das herausstechende Gefühl ist aber, dass wir das Rennen in Budapest mit einer Streckentemperatur von 60 Grad Celsius gewonnen haben – das hätten wir vorher nicht für möglich gehalten.“
Hamilton hatte zuvor in den Trainingseinheiten von Ungarn Probleme bekommen und zugegeben, dass das Management der Hinterreifen eher ein Spezialgebiet von Ferrari sei. Mercedes räumt ein, dass die Verbesserung der Reifensituation keine Lösung ist, die überall funktionieren wird. Stattdessen sei sie ein komplexer Prozess, der je nach Temperatur und Streckencharakteristik variiert. Technikchef James Allison sagte nach dem Rennen, der Erfolg habe sich aus drei Teilen zusammengesetzt: Dass der Bolide sanfter mit den Hinterreifen umgeht, das Set-up an diesem Wochenende und Hamiltons Fähigkeit, mit dem Reifen umzugehen.
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