Erstmals hat sich Toto Wolff zu einem Motorenvertrag mit dem Alpine F1 Team zu Wort gemeldet und sagt, dass Mercedes offen für eine Kooperation sei
Nach mehreren enttäuschenden Jahren beschloss Renault-CEO Luca de Meo, ein Risiko einzugehen und den berüchtigten Flavio Briatore zu verpflichten. Der 74-jährige Italiener sagte zu, erbat sich aber fast alle Freiheiten, wichtige Entscheidungen über die Zukunft des Teams zu treffen.
Erste Schritte waren die Vertragsverlängerung mit Pierre Gasly und der Rauswurf von Esteban Ocon. Briatore will sich stattdessen Carlos Sainz als Nummer 1 Fahrer angeln.
Um dem spanischen Grand Prix Sieger die Aufgabe noch schmackhafter zu machen, überzeugte Briatore Alpine, sich statt der Renault-Motoren, stärkere Aggregate von Ferrari oder Mercedes anzuschaffen. Wenn man bedenkt, wie wichtig Antriebseinheiten im Jahr 2026 sein werden, würde Alpine davon sich profitieren, denn dann hätte man ein Entwicklungsthema weniger.
„Es ist eine komplizierte Situation. Uns gefällt der Gedanke, Aston Martin durch ein anderes Team zu ersetzen, weil man dabei so viel lernt“, erklärte Wolff nun britischen Medien zum Thema Motorenlieferung.
„Ich denke, wir sind als Organisation so aufgestellt, dass es besser ist, je mehr Antriebseinheiten es gibt – im Hinblick auf die Beschleunigung einiger Entwicklungen oder die Zuverlässigkeit.“
Der Österreicher glaubt, dass „Alpine eine Grundsatzentscheidung treffen muss. Wollen sie mit ihrem Formel-1-Motorenprogramm weitermachen oder nicht? Erst wenn sie diese strategische Entscheidung getroffen haben, würden wir uns auf unsere Vereinbarungen konzentrieren. Aber wir sind aufgeschlossen, und das haben wir ihnen auch gesagt.“
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