Mekies erklärt, wieso Hadjar, aber nicht Verstappen disqualifiziert wurde

Laurent Mekies erklärte, wie Max Verstappen trotz des als illegal eingestuften Wagens seines Teamkollegen Isack Hadjar einer Disqualifikation entging.

Der Oracle Red Bull Racing Teamchef erläuterte, dass das Problem auf menschliches Versagen und nicht auf eine strategische Entscheidung zurückzuführen sei.

„Beide Wagen hatten exakt die gleichen Spezifikationen. Wir haben bei Isacks Auto einen Fehler gemach – der Wagen war zwei Millimeter zu breit. Wir hätten das bei unseren Routinekontrollen früher bemerken müssen. Das haben wir nicht getan, und es ist ärgerlich, aber leicht zu beheben.“

Trotz der Herausforderungen hob Mekies die Fortschritte des Teams während der Pause hervor und betonte die erzielten Verbesserungen.

„In Japan lagen wir 1,2 Sekunden hinter der Pole-Position. In China waren es nur noch 1,0 Sekunde. Alle haben ihre Autos aktualisiert, aber wir wussten, dass wir neben dem Entwicklungsrennen auch einige unserer Probleme lösen mussten.“

„Uns war klar, dass wir dadurch Rundenzeiten gutmachen konnten. Dass wir uns dieses Wochenende am Freitag nur sechs Zehntel und am Samstag weniger als zwei Zehntel hinter der Pole-Position qualifiziert haben, zeigt deutlich, wie groß unser Fortschritt ist.“

Mit Blick auf die Rennpace und die Zukunftsaussichten räumte Mekies die anhaltenden Herausforderungen ein, blieb aber optimistisch hinsichtlich der Entwicklung des Teams.

„Es wird wohl noch ein bisschen dauern, bis die Jungs ihr wahres Renntempo abrufen können, da wir mit Max‘ Strategie nicht optimal gefahren sind. Aber ich denke, insgesamt war das Renntempo stark und bestätigte den guten Eindruck aus dem Qualifying. Für Platz 1 und 2 reichte es zwar nicht, aber vielleicht konnten wir den Kampf zwischen Platz 3, 4 und 5 beobachten.“

„Versteht mich nicht falsch, wir haben noch nicht alles erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Wir stehen uns also im direkten Vergleich gegenüber und wollen noch mehr aus unserem Paket herausholen. Uns ist bewusst, dass der Entwicklungswettlauf weitergeht und die Konkurrenz im nächsten Rennen neue Möglichkeiten eröffnen wird.“

 

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