Was blieb, war jede Menge Spott. Nico Rosberg testete in Barcelona mit seinem Mercedes den neuen „Megaphon-Auspuff“, doch dieser Versuch die Formel 1 lauter zu machen, wurde zum Reinfall.
Jungfernfahrt für Rosberg
Spott und Ernüchterung, viel mehr blieb damit vorerst nicht vom ersten Versuch, den neuerdings so zahmen Sound der Formel 1 wieder aufzudrehen. Bei den offiziellen Testfahrten in Barcelona hatte Rosberg am Mittwoch die Ehre der Jungfernfahrt mit dem neuen „Megaphon-Auspuff“, doch nach nur 13 Runden hatte sich das Thema erledigt. „Leider war das keine tolle Lösung, der Motor war dadurch nicht wirklich lauter“, so Nico Rosberg: „Es lief auf das Gleiche hinaus.“
Zurück auf die Werkbank
Die Erfindung verschwand also wieder in der Garage, der von Mercedes recht groß angekündigte Test war ein Reinfall. Dabei hatten die Ingenieure zuvor durchaus Erwartungen geweckt. Der Auspuff werde nicht nur die Lautstärke in die Höhe schrauben, sondern gleich auch die Farbe des Klanges verändern, hieß es. Mit der Häme muss nun vor allem Mercedes leben, beteiligt an der Entwicklung waren jedoch auch die anderen Motorenhersteller Renault und Ferrari. Gewisse Zweifel an diesem Weg, die Formel-1-Motoren künstlich lauter zu machen, gab es allerdings schon zuvor. Denn ganz abgesehen von der Lautstärke können die neuen Hybrid-Turbomotoren mit sechs Zylindern das charakteristische, aggressive Kreischen der alten V8-Saugmotoren einfach nicht leisten. Dieses Grundproblem könnte auch die größte Trompete der Welt nicht lösen.
CELSIUS wird Energy Drink Partner von Aston Martin F1
Das Aston Martin Aramco Formula One Team hat eine exklusive, mehrjährige globale Partnerschaft mit der Premium-Energy-Drink-Marke CELSIUS abgeschlossen.
Williams hat mit Nuveen neuen Finanzpartner
Nuveen wird offizieller Vermögensverwaltungspartner des Atlassian Williams F1 Teams