Renndirektor Eric Boullier will an den Problemen hart arbeiten und die Zeit bis morgen nützen, um Verbesserungen vor zu nehmen.
So richtig kamen die McLaren Boliden heute beim ersten und zweiten Training mit den Anforderungen des tropischen Klimas nicht zu recht. Die Reifen bauten rasch ab und im Cockpit herrschte glühende Hitze. Besonders im 2. Training hatten die Piloten mit den Longruns Schwierigkeiten.
Starke Hitze
Im Vergleich zu Australien haben hier die Piloten mit anderen Anforderungen zu kämpfen. So Kevin Magnussen: „Dieser Hitze ausgesetzt zu sein, war für mich das erste mal und es war hart aber ich habe viel daraus gelernt.“
Auch Jenson Button empfand die Temperaturen dieses mal als echte Herausforderung: „Es war eher schwierig draußen. Wir sind in den schnellen Kurven nicht so stark wie wir erhofft haben und wenn man Antriebsprobleme hat, dann wird dies durch die starke Hitze verstärkt. Daher waren unsere Longruns ziemlich knifflig sowohl in Sachen Reifenabbau als auch reiner Pace.“
Platz 12 und 8
Bis auf den Sensorproblemen wurde bei Kevin Magnussen hindernisfrei getestet, jedoch in Sachen Performance, mit Platz 12 für Kevin Magnussen und Platz 8 für Jenson Button hätten die Ergebnisse im zweiten freien Training wohl besser aussehen können.
McLarren Mercedes sieht die Tests positiv
Trotzdem ist das Team von McLaren Mercedes zuversichtlich und sieht die freien Trainings als Testanlauf für das morgige Qualifying. Eric Boullier: „Wir hatten heute unseren ersten Tag. Am Vormittag war unser Eindruck zu den Fahrern und den Autos gut. Der Nachmittag war kniffliger und wir erhielten einige Eindrücke zu Verbesserungen, die wir bis morgen noch vornehmen können. Wir werden diese Zeit nützen, um den MP4-29 für morgen konkurrenzfähiger zu machen.“
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