McLaren will Überprüfung einleiten

Nach der Fünf-Sekunden-Strafe gegen Lando Norris beim Grand Prix der USA, stützt sich McLaren nun auf sein Recht auf Überprüfung.

Ein Vorgehen gegen das Urteil ist zwar nach dem Grand Prix nicht mehr möglich, jedoch gibt es eine Hintertüre, die das McLaren-Team nun nutzt. Im Sportgesetz unter Artikel 14.1.1 steht geschrieben, dass, „bei neuer Sachlage die betreffenden Rennkommissare nochmals zusammenkommen müssen, um relevante Aussagen anzuhören.“

Um diese Überprüfung einleiten zu können, braucht McLaren „markante und relevante neue Elemente, die bei der Entscheidungsfindung nicht vorlagen.“ Sollten diese bei der Konferenz nicht vorgefunden werden, wird das Anliegen abgelehnt.

Die Chancen für das Team stehen, wenn man auf frühere Ereignisse zurückblickt, eher schlecht. Ferrari wurde nach Montreal 2019 und dem Australien-GP 2023 abgelehnt, sowie Mercedes 2021 in São Paulo und Abu Dhabi gegen Max Verstappen.

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