McLaren Teamchef Eric Bouiller möchte bis zum Heim-Grand Prix in Silverstone einen aggressiven Entwicklungsplan in die Tat umsetzen, damit wieder bessere Zeiten auf die Briten zukommen. Aktuell belegen sie nur Platz fünf in der Konstrukteurs-WM…
Stark begonnen, stark nachgelassen
Nach zwei Podiumsplätzen beim Auftaktrennen in Australien und weiteren Punkten in Malaysia verzeichnete McLaren zwei Nullnummern. Weder Routinier Jenson Button noch der so stark beginnende Rookie Kevin Magnussen konnten in Bahrain und China reussieren. Auch wenn das Team in Shanghai von den kalten Wetterbedingungen beeinträchtigt war, sind eine Vielzahl von neuen Teilen nötig, um wieder an die Spitze des Formel 1-Feldes zu gelangen.
„Alles ist schon geplant“, berichtete Bouiller bei der McLaren Telekonferenz. „In Spanien wird ein interessantes Upgrade bei den Autos gemacht, bei jedem weiteren Rennen wollen wir Neuigkeiten in die Autos einbauen.“ Das Team arbeitet sehr viel im Windkanal und braucht die neuen Teile nur auf die Rennstrecken zu bringen.
Die zuletzt schlechten Resultate haben nichts an den Zielen für Rennsiege im heurigen Jahr geändert. „Wir müssen daran glauben, Rennen zu gewinnen“, macht Bouiller seinem Team Mut. „Wir werden fähig sein, eine sehr rasche und aggressive Vorwärtsentwicklung durchzumachen. Gegen Ende der Saison erwarte ich, dass wir um einen Sieg mitfahren können.“
McLaren verfügt bei sehr heißem oder sehr kaltem Wetter über zu wenig Anpressdruck, sodass man in den letzten Rennen zurückfiel. Das Jahr 2014 soll eine Benchmark werden, um wieder ein schlagkräftiges Team zu formen.
Neuer Hauptsponsor
Mittlerweile sollen auch die Verhandlungen mit einem neuen Hauptsponsor in der Zielgeraden sein. Man hoffte schon zu Jahresbeginn, einen neuen Geldgeber gefunden zu haben, doch die Gespräche dauerten. Erst wenn alle Verhandlungen beendet und Verträge unterschrieben sind, wird man mit den Neuigkeiten an die Öffentlichkeit gehen.
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.