McLaren steht vor einem Dilemma. Sie würden gerne das neueste Upgrade des Renault-Motors verwenden, wollen aber später in der Saison unnötige Strafen vermeiden.
Vergangenes Wochenende erhielt Daniel Ricciardo den stärkeren Renault-Moto für seinen Boliden. Auch Kundenteam McLaren wurde vor die Wahl gestellt, entschied sich aber letztendlich gegen den neuen Motor. Grund dafür ist, dass Carlos Sainz bereits seine Quote voll ausgeschöpft hat, und man bei Lando Norris noch ein wenig abwarten will.
Allerdings geht es in dieser Woche ab nach Spielberg und zusätzliche Power ist am Red Bull Ring schwer gefragt. Daher überlegt man noch, ob McLaren nicht doch besser auf die Spec B-Version umsteigen soll. „Wir arbeiten noch daran. Wir müssen die Daten nach Frankreich erneut sammeln und dann unseren Plan ausarbeiten.“, meint McLaren-Teamchef Andreas Seidl.
Vor allem in Bezug auf Grid-Penalties macht man sich Gedanken: „Was bedeutet es vor allem in Bezug auf die Strafen bis zum Ende des Jahres mit den verschiedenen Szenarien, die es gibt.“ Wenn McLaren sich doch für die B-Spezifikation entscheidet, müssen sie eine Strafe in Kauf nehmen. „Sobald Carlos das Upgrade bekommt, bekommen wir eine Strafe, weil es das vierte ist. Also müssen wir jetzt herausfinden, wann wir das tun.“, meint Seidl.
McLaren versucht nun, die Strafen zu minimieren. Ob sie die verbesserte Version des Motors schon in Spielberg zum Einsatz bringen ist noch nicht geklärt, dennoch freut sich das in Woking ansässige Team über die Updates von Renault.
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.