McLaren könnte eines jener Teams gewesen sein, das „Skid Blocks“ nutzte, um den Unterboden künstlich zu schonen.
Wie das japanische Medium as-web.jp berichtet, untersucht die FIA seit dem Brasilien GP, ob die Teams beim Unterboden tricksen. Anscheinend sollen mehrere Rennställe so genannte „Skid Blocks“ benützen, die sich bei Hitze ausdehnen und dadurch den Unterboden schützen.
Der ausgedehnte Skid Block reduziert den Verschleiß am Unterboden, was den Teams erlaubt, tiefer zu fahren, ohne die Gefahr einer Disqualifikation. Je tiefer der Wagen liegt, desto mehr Abtrieb hat er, und desto besser werden die Rundenzeiten.
Die FIA wurde von rivalisierenden Teams in Brasilien darauf aufmerksam gemacht, dass einige Wagen zwar unglaublich tief abgestimmt waren, aber der erwartete Abrieb am Unterboden fehlte.
Dementsprechend hatte FIA-Technikchef Jo Bauer bereits in Interlagos mehrere Fahrzeuge inspiziert und stieß dabei auf Bauteile, die die Skid Blocks künstlich erhitzten. Die FIA ließ diese Elemente noch vor dem Qualifying sofort entfernen, was auch erklären könnte, warum einige Teams zwischen Sprint und Qualifying – zum Teil – große Performance-Unterschiede aufwiesen, wie etwa auch McLaren.
Ohne die Skid Blocks kann man nicht gleich tief fahren, da sich sonst die Bodenplatte zu sehr abreibt. Doch genau dies ist u.a. McLaren in Las Vegas passiert. Dieser Umstand legt nahe, dass auch die Papaya-Boliden zurvor eine solche Hilfe genutzt hatten.
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