Sensorprobleme scheinen die Ursache für einen zu hohen Treibstoffdurchfluß bei Daniel Ricciardo`s Red Bull Boliden und seine anschließende Disqualifikation gewesen zu sein. Auch das McLaren-Team hatte damit anfänglich Schwierigkeiten….
Nach der Disqualifikation von Daniel Ricciardo im Grand Prix von Australien beschließt das Red Bull Racing Team, hinsichtlich des Treibstoffdurchflusses eigene Wege zu gehen. Die von der FIA bestimmten Sensoren arbeiten nicht genau genug und kosteten dem Team wertvolle Punkte. Auch Konkurrent McLaren spricht von Sensorproblemen, mit denen man mehrere Wochen kämpfte.
Motorenlieferanten fordern FIA
Die Motorenlieferanten Mercedes und Ferrari fordern nun die FIA auf, sich der Problematik anzunehmen und hinsichtlich des Reglements aktiv zu werden. Sensorlieferant Gill verweist hingegen auf die volle Unterstützung seitens der Formel 1-Führungsriege.
Mehr Probleme zu erwarten
Der finnische Ex-Formel 1 Pilot Mika Salo erwartet weitere Probleme bei der Treibstoffzufuhr und gibt sich gespannt, ob die FIA das Ricciardo-Urteil revidiert. „Ich glaube, wir werden hier einiges an Schwierigkeiten sehen,“ meinte er gegenüber dem finnischen Sender MTV3. „Warten wir ab, wie die FIA entscheidet, die Teams haben sich ja einigermaßen beschwert,“ so Salo.
Mc Laren Teamchef Eric Boullier äußert sich hingegen zwiespältig. „Die FIA hat in Bahrain klargemacht, dass die Sensoren den einzigen Bezugspunkt für die Messung der Geschwindigkeit des Treibstoffdurchflusses darstellen. Wir wussten, dass wir hier extrem vorsichtig sein müssen,“ meinte er gegenüber Italiaracing. „Es stimmt, dass es hier anfänglich Probleme gab, aber wir hatten die Sache während dem Rennen im Griff, wie die meisten anderen Teams,“ so der Franzose weiter.
Vasseur: Ferrari rüstet für Japan GP weiter nach
Ferrari bereitet sich auf den Großen Preis von Japan in Suzuka vor und will nach starken Leistungen in Australien und China Mercedes herausfordern.
Wolff: „Nur ein paar wenige Fahrer haben Probleme“
Toto Wolff relativierte die Kontroverse um das Energiemanagement der neuen Formel 1 und behauptete, dass nur wenige Fahrer damit Schwierigkeiten hätten.