Massa und Räikkönen kritisieren die FIA

Nach dem Rennen in Spa kritisieren die beiden Routiniers Massa und Räikkönen die FIA und hadern mit ihren ausgefassten Strafen.

Unverständnis bei den Fahrern

Kimi Räikkönen fasste im Grand Prix von Belgien eine Strafe von 10 Sekunden aus, weil er trotz doppelt gelber Flagge sein Tempo nicht reduziert hatte. Der Grund für die doppelt gelben Flaggen war der Bolide von Max Verstappen, der in der siebten Runde das Rennen beenden musste. „Ich fand das sehr unnötig, denn das Auto war auf der Geraden hinter den Leitplanken. Es bestand also überhaupt keine Gefahr.“, verteidigte sich der Finne. Aber auch Felipe Massa wurde wegen einer ähnlichen Situation bestraft. Der Brasilianer wurde in der Startaufstellung um 5 Plätze zurückversetzt und bekam noch zusätzlich drei Strafpunkte auf seine FIA-Lizenz aufgebucht. Der Grund war auch hier eine doppelt gelbe Flagge. Laut Rennleitung machte Massa keinen Versuch die Geschwindigkeit entscheidend zu reduzieren, obwohl man bei doppelt gelber Flagge in der Lage sein sollte sofort anzuhalten. „Ich war gerade auf einem Longrun unterwegs, weshalb ich eigentlich nicht ans Maximum gehen musste.“, erklärte Massa die Situation. Dazu kam noch, dass der Renningenieur ihm fälschlicherweise mitgeteilt hatte, dass es sich nicht um eine Doppelt-Gelb handelt. „Dann habe ich doch die doppelt gelben Flaggen gesehen und daher war es eine völlig andere Situation“, verteidigt sich Massa.

Wurde Massa zu Unrecht bestraft?

Fakt ist, dass er in jenem Sektor um vier Zehntel langsamer war als in seiner schnellsten Runde, aber das war den Rennkommissaren zu wenig. Zudem haben sie sich auch die Funkkommunikation zwischen Massa uns seinem Team angehört und den Brasilianer dennoch bestraft. „Die Strafe ist etwas übertrieben, weil es ja eigentlich nicht mein Fehler war. Zudem wurde in Vergangenheit viel mildere Strafen für gefährlichere Situationen ausgesprochen.“, augmentierte Massa. Des Weiteren betonte der Brasilianer, dass er immer zu den Fahrern mit den wenigsten Strafpunkten gehörte und hinterfragt die Entscheidung der FIA.

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