Felipe Massa hat ebenfalls das neue Formel-1-Reglement kritisiert und Max Verstappens Ansicht zugestimmt.
„Die Formel 1 muss endlich verstehen, was die richtigen Regeln sind, denn was jetzt passiert, ist nicht schön und nicht das, was sich jeder wünscht. Natürlich sehen wir viele Überholmanöver, aber es sind nicht die richtigen, es sind Scheinüberholmanöver,“ schimpft der Brasilianer.
Massa betonte, wie wichtig es sei, dass die Fahrer an ihre Grenzen gehen, anstatt wie Ingenieure zu agieren.
„In der Formel 1 sollten die Fahrer die meiste Zeit am Limit fahren, und genau das wollen die Fans. Jetzt aber ist der Fahrer in gewisser Weise eher ein Ingenieur. Das ist nicht gut, und man muss sich dringend überlegen, wie man das Reglement anpasst.“
Der Vizeweltmeister von 2008 hob die gestiegenen Leistungsunterschiede hervor und wies auf die drastischen Veränderungen gegenüber den vergangenen Saisons hin.
„Letztes Jahr lagen die Autos am Ende der Meisterschaft nur etwa anderthalb Sekunden auseinander, jetzt sehen wir einen Abstand von bis zu fünf Sekunden. Das ist erschreckend.“
„Zweifellos herrscht derzeit eine Situation, in der die starken Teams alles daransetzen, den Status quo zu erhalten, während die weniger konkurrenzfähigen Teams auf eine Regeländerung drängen. Aber es ist wichtig, dass der Verband und die Formel 1 auch verstehen, was das Beste für den Sport ist.“
Der 44-Jährige warnte vor einer Rückkehr der Mercedes-Dominanz, falls keine Änderungen vorgenommen werden.
„Wenn es keine regulatorischen Eingriffe gibt, wird Mercedes eine ähnliche Dominanz wie in den Anfangsjahren der Hybrid-Ära erleben. Ferrari ist zwar nicht weit entfernt, und es ist schön, den Kampf zu sehen, aber wir wissen nicht, ob Mercedes wirklich sein volles Potenzial ausschöpft.“
„Vielleicht haben sie ja noch ein Ass im Ärmel. Einen Zauberknopf irgendwo versteckt? Nun ja, vielleicht haben sie ihn ja!“
Fanatec weiterhin Sim-Racing Partner der Formel 1
Die Formel 1 hat heute die Verlängerung ihrer globalen Lizenzpartnerschaft mit dem führenden Hersteller von Sim-Racing-Hardware, Fanatec, bekanntgegeben.
Agag: „Wolff treibende Kraft hinter neuen F1 Regeln!“
ABB Formula E Gründer Alejandro Agag bezeichnete Toto Wolff als die treibende Kraft hinter der Einführung des neuen F1 Reglements.