Williams-Pilot Felipe Massa ignorierte die Teamorder und ließ Teamkollegen Bottas nicht vorbei. Dieser wiederum trauert einer deutlich besseren Platzierung und wertvollen Punkten nach…
„Also Felipe, Valtteri ist schneller als du, halte ihn nicht auf“, hörte der Brasilianer im Boxenfunk. Wie schon bei anderen Teams war auch dies die Order, den schneller fahrenden Stallrivalen vorbeizulassen. Die Situation ähnelte der, als Massa als Alonso-Teamkollege von der Ferrari Box aufgefordert wurde, dem Spanier Platz zu machen. Diesmal jedoch stellte er sich taub.
Massa fühlt sich im Recht
Noch einmal forderte die Williams Box den Brasilianer auf, endlich den Teamkollegen vorbeizulassen. „Valtteri hat bessere Reifen, wir müssen ihn ziehen lassen. Halt ihn nicht auf“, war da zu hören. Massa ignorierte die Order abermals, schaffte es aber auch nicht, den vor ihm fahrenden Jenson Button zu überholen. Somit blieb es bei den Plätzen sieben und acht für das Williams-Team.
„Ich habe nichts zu sagen“, meinte der Südamerikaner gegenüber der BBC. „Ich habe bis zum Schluss gekämpft und ich werde weiter für meine Karriere und für das, was ich für richtig halte, kämpfen.“
Claire Williams hält sich zurück
Claire Williams vermied es, Massa öffentlich zu rügen. Sie sprach gegenüber dem britischen Sender SKY lediglich von einer „schwierigen Situation“.
Valtteri Bottas hingegen war wenig begeistert. „Ich denke, ich hätte wirklich gute Chancen gehabt, Jenson zu überholen, wir müssen da wohl mit dem Team nochmals reden“, trauert der Finne einer besseren Platzierung nach.
Lauda versteht Massa
Für Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda hat Felipe Massa jedoch richtig gehandelt. „Es ist eine Problematik, die auch uns in Zukunft treffen kann“, meint der dreifache Formel 1-Champion. „Rennfahrer sind eben Rennfahrer – sie fahren für sich selbst. Ich hätte dasselbe wie Massa getan und meine Piloten genauso.“
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