Das in Not geratene Rennteam könnte durch einen 55 Millionen Pfund Deal zweier Brüder gerettet werden
Die Britisch-Indischen Stahlmagnaten Baljinder Sohi und Sonny Kaushal wollen nach elfstündigen Gesprächen mit den Marussia Offiziellen GBP 55.000.000 in den Rennstall investieren, um ihn vorm Kollaps zu bewahren
Marussia-Chef Andy Webb arbeitete in den vergangenen drei Wochen intensiv an dem Deal und zuletzt war man noch um GBP 10 Millionen voneinander entfernt.
Der jetzige Besitzer, der russische Milliardär Andrei Cheglakov, hat den Geldfluss gestoppt und so stehen die 190 Mitarbeiter und das Team an der Schwelle zur Insolvenz und so natürlich auch vor dem Verlust des neunten Platzes in der Konstrukteurs-WM.
„Wir sind sehr nah an einem Deal, aber der Preis muss stimmen. Wir haben ein ernsthaftes Angebot gelegt und werden sehen, was passiert“, ließ Sohi wissen. Marussia wollte Sonntagabend keine Stellungnahme abgeben.
Das Duo müsste Schulden von rund GBP 30.000.000 decken. Angeblich muss Marussia Ferrari noch die Motoren für diese Saison bezahlen.
Bei Marussia versucht man alles um einen Deal abzuschließen, denn derzeit erhält das Team GBP 6.000.000 jährlich als Startgeld, würde aber, wenn man P9 in der Konstrukteurs-WM ins Ziel bringt, für die kommende Saison einen GBP 40.000.000 Bonus bekommen.
FIA verhängt keine Ladebegrenzung für Batterie für Start
Die FIA hat beschlossen, die Ladebegrenzung für die Batterie während der Einführungsrunde nicht zu erhöhen oder abzuschaffen, obwohl sich einige Teams für mehr Freiheit beim effektiven Laden der Batterien ausgesprochen hatten.
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Flavio Briatore bestätigte, dass Mercedes über den Erwerb einer Beteiligung am Alpine F1-Team verhandelt.