Helmut Marko bestätigt, dass man sich um Oracle Red Bull Racing auch nach dem Tod von Dietrich Mateschitz nicht sorgen muss, arbeitet mit dem Team an der Titelverteidigung 2023, und bekennt, dass Mick Schumacher nie eine Option war
Im Gespräch mit der SPORT BILD sagte der Red Bull Motorsportberater, dass „wir natürlich gefeiert haben, aber auch kommendes Jahr wieder Grund zum Feiern haben wollen. Deshalb sind wir voll auf die Entwicklung des neuen Autos fokussiert.“
Marko unterstreicht, dass allein schon der „Erfolg des Teams spricht für sich. Es muss sich keiner Sorgen machen, dass Red Bull zeitnah aus der Formel 1 verschwindet. Wir wollen mehr Rennen und Titel gewinnen!“
Um auch 2023 wieder ähnlich dominant zu sein, müssen sich die „Bullen“ laut Marko „in Sachen Zuverlässigkeit“ und auch beim Set-up – „in Brasilien hat zum Beispiel gar nichts gestimmt“ – verbessern. „Wir hatten eine außergewöhnliche Saison, aber es war nicht alles perfekt. Und wir brauchen noch immer einen perfekten Tag, um Mercedes und Ferrari zu schlagen.“
Für den gebürtigen Steirer wird 2023 „Ferrari wieder stark sein, aber Mercedes wird im Gesamtpaket noch stärker. Besonders mit einem Fahrer wie Lewis Hamilton. Er ist noch immer ein Top-¬Pilot. Zwar hat Ferrari mit Leclerc auch einen sehr guten Fahrer, aber er macht noch Fehler.“
Seine Piloten betreffend sieht sich Marko „mehr als gut aufgestellt. Max (Verstappen) ist sicher der beste Pilot, und ‚Checo‘ (Sergio Perez) ist immer gut für 2-3 Rennsiege.“
Bei der Suche nach dem Ersatzfahrer wurde man bei Daniel Ricciardo fündig. Über Haas F1 Team Abgang Schumacher hat der 79-Jährige „nicht eine Sekunde nachgedacht. Er war immer Teil des Ferrari-Programms. Deswegen war er für uns nicht interessant.“
„Zudem nimmt unser Reservefahrer an vielen Sponsoren-Events in den USA tei Da ist Ricciardo mit seinem Profil und Image genau der Richtige.“
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