Marko: „Verstappen denkt mehr an Nordschleife als Formel 1“

Helmut Marko erklärt, dass Max Verstappen mehr an die Nordschleife denkt als an die Königsklasse.

„Er spricht mehr über den Nürburgring als über die Formel 1“, sagte Marko am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zum „Steiermark-Frühling“ am Wiener Rathausplatz.

Der ehemalige Red Bull Motorsportdirektor, der nach eigenen „noch losen Kontakt“ zum vierfachen F1 Weltmeister hat, weiß, dass „Verstappen ein Vollblut-Racer ist und das jetzige Reglement mehr auf Energiemanagement ausgelegt ist. Das geht nur im Einvernehmen mit den Software-Ingenieuren und dem Fahrer ist die dominierende Rolle weggenommen worden.“

Den Abgang von Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase – Formelaustria.at hat berichtet – sieht Marko als „großen Wertverlust. Die beiden waren wie ein altes Ehepaar. Sie haben auch ihre Diskussionen und Dispute gehabt. Red Bull mus nun rechtzeitig eine junge Person finden, die diese Rolle einnehmen kann.“

Die bisherige Saison der „Bullen“ analysierend, sagte der 82-Jährige: „Positiv ist, dass der Start in Melbourne mit einem dritten Platz von Hadjar im Qualifying ja in Ordnung war. Aber die Updates, vor allem das in Japan, haben das Auto in eine falsche Richtung gebracht. Es hat sich verschlechtert. Im Laufe der Europasaison ist anzunehmen, dass Red Bull wieder vorne dabei sein kann.“

Er unterstrich: „Der Max-Faktor ist nur dann da, wenn er ein Auto hat, dem er vertraut. Das ist momentan nicht der Fall. Aber ich glaube schon, dass sie es diesmal auch wieder schaffen werden.“

 

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