Helmut Marko ist der Meinung, dass die Konkurrenz und Medien bewusst Unruhe rund um Oracle Red Bull Racing stiften.
Im Gespräch mit oe24.at wurde der Motorsportberater auf seine vorherigen Aussagen angesprochen, in denen er Lando Norris als mental schwächeren Fahrer eingestuft hatte.
„Ich habe nie von mentaler Gesundheit gesprochen, sondern nur davon, dass Max Verstappen mental stärker ist. Man darf nicht den Wortlaut verdrehen. Da wird bewusst Unruhe gestiftet. Aber die Spielchen von Zak Brown kennen wir, der macht bewusst Wirbel, wo er kann.“, erklärt Marko.
Norris verlor in Austin beim Start seine Position, was schlussendlich zum Überholmanöver gegen Verstappen und zur unglücklichen Strafe für ihn führte. Ein weiterer Kritikpunkt für das Team aus Österreich.
Marko findet, Verstappen „hat in Austin ein unglaubliches Rennen abgeliefert. Fehlerlos 15 Runden mit Reifen, die deutlich nachlassen und einem Auto, das stark untersteuert. Das Manöver gegen Norris war hart, aber fair. Ich glaube, Max wäre auch ohne Strafe gegen Lando vorne geblieben. Die Stewards haben nach den Regeln gehandelt, da gibt’s nix zu rütteln. Aber die Lösung wäre doch ganz einfach. Man muss nur so was wie am Red Bull Ring einbauen. Wenn du da rausfährst, verlierst du automatisch Zeit und es gibt kein nachträgliches Theater mit Bestrafungen.“
Diskutiert wird auch die umstrittene Vorrichtung, durch die der Unterboden des Boliden höhenverstellbar wird. Marko dementiert jedoch die Vorwürfe und meint, „so was haben doch alle Teams in irgendeiner Art und Weise. Es handelt sich dabei nur um eine Vorrichtung, die es den Mechanikern leichter macht, die Höhe zu verstellen, damit sie nicht ewig ein- und ausbauen müssen.“
Über das mögliche Aus von Sergio Perez wollte der Österreicher nichts bekanntgeben.
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