Kevin Magnussen ist nach Romain Grosjean der erste F1-Fahrer seit 2012, der aufgrund zu vieler Strafpunkte ein Rennen aussetzen muss. Die FIA musste für diese Entscheidung jedoch Kritik einstecken.
Im Reglement ist festgesetzt: Jeder Fahrer der im Zeitraum von 12 Monaten mehr als 11 Strafpunkte sammelt, muss ein Rennen aussetzen. Da Magnussen im letzten Grand Prix auf seine bestehenden neun, zwei Punkte draufbekam, wird er am Baku Wochenende wahrscheinlich von Oliver Bearman ersetzt.
„Wir Fahrer haben das jetzt schon ein paar Mal thematisiert. Strafpunkte sollte es nur dann geben, wenn ein Pilot ein gefährliches Manöver gemacht hat.“, erklärt Fernando Alonso in Monza.
„Ich habe durch die Aktion von Kevin kaum Zeit verloren und war ehrlich baff, als ich hörte, wie streng er bestraft wird. Ich finde, man sollte das rückgängig machen.“, findet Pierre Gasly. Auch Ex-F1-Fahrer Martin Brundle findet die Bestrafung der FIA überzogen: „Das alles ist barsch. Aus meiner Sicht sollte es Strafpunkte nur für markante Fouls geben, wenn ein Fahrer einen Gegner in Gefahr bringt. Für geringere Vergehen gibt es doch Zeitstrafen.“
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