Kevin Magnussen gibt nach dem Grand Prix ein vernichtendes Urteil ab. Er meint, dass das amerikanische Team nicht schnell genug ist.
Die neue Formel 1-Saison ist erst vier Rennen alt, doch der Haas-Pilot Kevin Magnussen gibt jetzt schon ein erstes Urteil ab. Obwohl das Team im Qualifying glänzt und gute Leistungen zeigt, bemerkt man am Renntag doch einen gewaltigen Tempounterschied. Kevin Magnussen meint daher, dass man einfach nicht schnell genug ist.
In Baku verpasste der Däne erstmals das Q3 in dieser Saison und startet das Rennen vom dreizehnten Platz, wo er letztendlich auch das Rennen beendete. Sein Teamkollege Romain Grosjean traf es allerdings schlechter, denn der Franzose versäumte den Einzug ins Q2 und musste im Rennen seinen Haas-Boliden abstellen. Somit ist es für Haas ein weiteres Nullergebnis in dieser Saison.
„Es gibt nicht viel zu sagen. Wir waren einfach nicht schnell genug und müssen das ändern.“, meint Magnussen zu ‚Ekstra Bladet‘. „Das ist schon das vierte Rennen in Folge, dass es so war. Ok, in Australien hatten wir ein gutes Ergebnis, aber im Rennen hatten wir nicht wirklich das Tempo.“
Erste Theorien, warum der Haas-Bolide in dieser Saison nicht läuft gibt es allerdings schon. Das amerikanische Team meint, dass die neuen Pirelli-Reifen Probleme machen, da das Operationsfenster extrem klein ist, und man dieses noch nicht wirklich gefunden hat. In Barcelona hofft man allerdings schon auf eine Besserung des Problems. „Wir hoffen, dass sich in Barcelona alles ändert. Wir waren dort in den Wintertests gut und wir haben viele Daten, aber die Temperaturen werden sich natürlich unterscheiden.“, meint Magnussen.
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