Der Deutsche Nico Hülkenberg zeigt ein erneutes Mal, wie gut er seinen Force India im Griff hat und dafür erntet der aktuelle WM-Fünfte viel Lob von ehemaligen Formel 1 Fahrern.
Sechsmal in Top 10
Bei Nico Hülkenberg läuft es in dieser Saison einfach wie geschmiert. Neben Nico Rosberg und Fernando Alonso ist er der letzte verbliebene Fahrer, der bei allen sechs Saisonrennen in die Top 10 gefahren ist. Das Resultat: 47 WM-Punkte, Gesamtrang fünf. Damit liegt der Force-India-Pilot sogar vor Weltmeister Sebastian Vettel. Sein Team ist höchstzufrieden mit den Leistungen des Emmerichers und zuversichtlich, ihn auch über die Saison hinweg zu beschäftigen.
Konstanz macht ihn Stark
Das liegt vor allem an der Konstanz Hülkenbergs. „Das ist seine Stärke“, erklärt Ex-Formel-1-Fahrer Johnny Herbert gegenüber ‚Sky Sports F1‘. „Er schafft es immer wieder, diese guten Leistungen zu wiederholen. Er fährt so starke Rennen, weil er das Talent hat und immer genau weiß, was um ihn herum passiert. Er scheint sein Auto einfach immer in die perfekte Position zu bringen, um derartige Ergebnisse herauszufahren“, so der Brite.
Gewicht macht ihm nichts aus
Dessen Landsmann Damon Hill, Weltmeister von 1996, ist ebenfalls voll des Lobes und denkt an Hülkenbergs gewagtes und zugleich brillantes Überholmanöver gegen Kevin Magnussen in der Portier-Kurve: „Selbst wenn er sagt, er hat sich schon in der Mauer gesehen, hat er es dennoch gepackt. Er hat einen tollen Job gemacht – und das tut er sehr konstant.“ Besonders begeistert Hill, wie schnell „Hülk“ trotz seines Gewichtsnachteils ist: „Ich würde ihn fahren lassen, auch wenn er schwerer ist – er macht das wieder wett.“
Force India am Weg an die Spitze
Toyota-WEC-Pilot Anthony Davidson, früher auch in der Formel 1 am Start, ist ebenso beeindruckt von Force India: „Sie kämpfen auf jeden Fall einmal mehr über ihrer Gewichtsklasse. Nun haben sie die Möglichkeit, um eine Position zu fahren, die sie auf dem Papier eigentlich nicht vermutet hätten. Das kann sich das Team auf die Fahnen schreiben, die machen einen richtig guten Job“, lobt der Brite, der auch die Wahl des Motorenpartners gutheißt.
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