Leclerc: ‚Eau Rouge ist eine physische Herausforderung‘

Charles Leclerc räumt ein, dass die berühmte Eau Rouge in Spa-Francorchamps immer noch eine physische Herausforderung für die Fahrer darstellt, obwohl die Traditionsstrecke schon sehr lange Teil des Rennkalenders ist.

Der Monegasse wurde vergangenes Jahr in Spa in ein Ereignis verwickelt, das bewiesen hat, wie nützlich das Halo-System sein kann. In La Source flog der McLaren von Fernando Alonso über seinen Boliden hinweg und rasierte quasi das Halo von Leclercs damaligem Alfa Romeo Sauber-Wagen. Trotzdem liebt der 21-jährige den Kurs in Belgien und freut sich, wieder auf die Strecke zu kommen.

„Spa ist eine der großartigsten Rennstrecken der Welt und eine der schönsten, auf denen die F1 fährt“, zitierte ‚PlanetF1‘ den Ferrari-Fahrer. „In diesem Fall macht es sogar noch mehr Spaß, nach der Sommerpause wieder fahren zu können. Es ist immer beeindruckend, wenn man merkt, wie schnell die aktuellen F1-Autos durch die Kurven fahren können und auf keiner anderen Strecke nimmt man das so offensichtlich wahr, wie hier. Ich denke besonders an die Bergauf-Passage bei Eau Rouge. Wenn man es sich das erste Mal ansieht, merkt man, wie eng und steil es ist. Es ist körperlich sehr anstrengend, besonders in den ersten Runden. Mit jeder Runde gewöhnt sich dein mehr Nacken daran, dein Gehirn nimmt alles mit an Bord und sie wird zu einer Kurve wie jede andere und du versuchst, das Beste daraus zu machen, aber es bleibt ein einzigartiger Streckenabschnitt.“

Leclerc ergänzte: „In Spa gibt es noch viele andere wichtige Punkte. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Abschnitte absolut stimmen, um auf der ersten Qualy-Runde die bestmögliche Performance zu erzielen. Das liegt auch daran, dass es eine besonders lange Runde ist, und ein Abbruch deinen Zeitplan ziemlich durcheinander bringen kann.“

Es wird vermutet, dass Ferrari auf den Highspeed-Kursen von Spa und Monza gute Chancen auf den Sieg hat. Ob man dieses Wochenende den ersten Ferrari-Sieg des Jahres sehen wird..?

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