Während Lance Stroll vergangenes Jahr mit P9 in seinem Heimrennen punkten konnte, wurde der diesjährige GP schnell zum Albtraum. Der junge Kanadier kollidierte schon in Runde 1 mit Toro Rosso-Pilot Brendon Hartley, für beide war das Rennen vorbei.
Der 19-jährige crashte in Kurve 5, nachdem das Rennen gerade erst 30 Sekunden lief. „Ich hätte den Fans gerne eine gute Show gezeigt. Aber das ist die Natur des Sports, man kann sich nun mal nicht aussuchen, wo man gute Resultate liefern wird. Somit lief es leider nicht so, wie ich es mir für Montreal gewünscht hätte.“
Es ging alles sehr schnell für den Williams-Piloten, der nach einem miserablen Qualifying nur von Startplatz 16 aus ins Rennen ging. In Kurve 5 hatte er mit Übersteuern zu kämpfen, was dazu führte, dass er über die Strecke rutschte und gegen die Wand knallte, wobei er sich einen Reifen aufschlitzte. Hartley war direkt hinter Stroll und das Auto des Neuseeländers stieg auf, nachdem die beiden kollidiert waren. Das vordere Ende von Hartleys Toro Rosso landete auf Strolls Williams, und beide Fahrer glitten in die Mauer.
„Sein Auto war auf meinem drauf, unmittelbar nach der Berührung war es schon zu spät zum korrigieren. Er war nur ein paar Zentimeter links von mir und ich hatte keinen Platz um auszuweichen. Aber das ist Racing in einer ersten Runde, im Bruchteil einer Sekunde können solche Dinge passieren“, schilderte Stroll die Situation.
Hartley wollte nach dem frühen Aus keinen Kommentar abgeben, ein Mitarbeiter des Toro-Rosso-Teams bestätigte später, dass er aus Sicherheitsgründen ins Krankenhaus gebracht wurde, aber dass es ihm gut ging.
„Es ist bedauerlich“, sagte Stroll, der in dieser Saison mit vier Punkten auf Platz 16 liegt. „Ich hatte einen guten Start. Ich war 13. nach den ersten beiden Kurven. Wir waren in den ersten Runden alle dicht dran, wir alle wollen ein paar Positionen gewinnen. So etwas passiert.“
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