Toro Rosso ist auf der Suche nach einem Fahrer für das nächste Rennwochenende, da Pierre Gasly während dem Renn in Austin in Japan sein wird und um den Super-Formula-Titel kämpft.
Zu großes Risiko
Nach einer siebenjährigen Abwesenheit in der F1 will der Pole Robert Kubica in die Königsklasse zurückkehren. Wie schon bekannt ist, hat Kubica heuer bereits mehrere Tests durchgeführt, vor allem für Renault und Kubica ist bereits im Gespräch um eventuell den Brasilianer Felipe Massa bei Williams zu ersetzen. Nun würde sich bei Toro Rosso eine Möglichkeit ergeben bereits schon jetzt F1-Luft zu schnuppern, denn für das Rennen in Austin wird der Neueinsteiger Pierre Gasly nicht dabei sein können. Dieser kämpft in Japan um den Super-Formula-Titel. Das Management des 32-jährigen Kubica, zu dem auch der amtierende Weltmeister Nico Rosberg gehört, will ihm allerdings das Toro Rosso Cockpit nicht aufdrängen.
Versicherung ein Risiko
Ein weiterer Grund, warum das Management des Polen nicht auf das Cockpit bei Toro Rosso drängt, ist Kubicas Versicherung. Er hat nämlich eine Lebensversicherung, die ihm bei seinem Unfall ausgezahlt wurde, da man annahm, dass er nicht wieder in der F1 zurückkehren kann. Bei einem Comeback müsste Robert Kubica die Auszahlung zurückzahlen, auch wenn es nur für ein Rennen wäre. Auch Nico Rosberg ist der Meinung, dass ein einmaliges Rennen ein zu großes Risiko darstellen würde. „Wenn du in einem unvertrauten Auto ohne vorher zu testen ins kalte Wasser geschmissen wirst, kannst du nur verlieren. Es ist besser mit der Williams Option weiter zu machen.“, sagt der derzeitige Weltmeister Rosberg. Kubica wird jedenfalls noch vor Ende des Monats in Ungarn zusammen mit Paul di Resta für Williams eine Testphase absolvieren.
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