Das TGR Haas F1 Team hat zu Wochenbeginn seinen Boliden für die F1 Saison 2026 vorgestellt. Nun heißt es wieder zurück in den Simulator.
Esteban Ocon und Ollie Bearman sind bereits seit letzte Weihnachten im Simulator und helfen mit, den VF-26 weiterzuentwickeln. Nun steht die nächste Session an
„Diese Einheit wird ausführlicher ausfallen und sich um die Frage drehen, was die Fahrer auf einer schnellen Runde und im Renntrimm leisten können und wie präzise sie verschiedene Dinge kontrollieren können,“ erklärt Teamchef Ayao Komatsu.
„Das wird auch beim Shakedown-Test in Barcelona im Mittelpunkt stehen. Wir befinden uns mitten in der Vorbereitungsphase, in der wir alle möglichen Szenarien durchspielen – und es gibt so viele Möglichkeiten. Das werden wir natürlich auch bei den Simulator-Sessions berücksichtigen.“
Entscheidenster Punkt ist laut Komatsu das Energiemanagement: „Bevor wir Rennen fahren oder auch nur testen, müssen wir das in den Griff bekommen. Das ist das Wichtigste. Aber ich weiss nicht, ob wir alle das volle Ausmaß der Herausforderung verstehen, denn wir wissen nicht, was wir nicht wissen.“
„Bei der Aerodynamik sind wir mit dem bisher Erreichten zufrieden, doch wir wissen nicht, ob das Ziel, das wir uns gesetzt haben, auch gut genug ist.“
Daher ist der Japaner überzeugt, dass „wir bei den Tests sicherlich verschiedene Konzepte sehen werden. Erst dann werden wir verstehen, ob wir etwas übersehen haben und schnell darauf reagieren müssen. Für die ersten Rennen haben wir uns kein sportliches Ziel gesetzt, sondern vielmehr interne Ziele formuliert. An erster Stelle steht das Management des Motors, dann kommt die aerodynamische Entwicklung. Aber ich glaube, wir sind gut vorbereitet,“ zeigt sich Komatsu zuversichtlich.
Anders als zuletzt vor allem von der FIA kolportiert, erwartet der 49-jährige Ingenieur grosse Leistungsunterschiede unter den Teams: „Das wird aus zwei Gründen so sein: Der erste Faktor ist die Antriebseinheit, wobei jene Teams, die dieselbe Antriebseinheit nutzen, wohl auch dicht beieinander liegen werden. Mercedes beliefert vier Teams, Ferrari drei, Red Bull zwei und Audi und Honda jeweils eines.“
„Der zweite Faktor ist die Aerodynamik. Auf dieser Seite ist alles offen und die Entwicklung wird schnell voranschreiten. Eine Rangordnung könnte sich in den ersten vier Rennen ziemlich schnell herauskristallisieren, aber ich denke, es wird eine sehr dynamische Saison werden. Das heisst, was wir im ersten oder zweiten Rennen sehen werden, wird meiner Meinung nach ganz anders sein als das, was beim letzten Rennen des Jahres erkennbar ist.“
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