Nach dem eher enttäuschenden Qualifying in Monza und dem Verlust der WM Führung ist man bei Ferrari keineswegs beunruhigt.
Führungswechsel
Das Heimrennen von Ferrari lief für den italienischen Rennstall nicht nach Plan, so musst man sich im Rennen gegen Mercedes geschlagen geben. Vettel verlor somit seine WM Führung und der Konkurrent bei Mercedes führt nun mit drei Punkten Vorsprung. Der Ferrari Präsident selbst erklärt, dass das Wochenende für das Team eine peinliche Vorstellung war und Niki Lauda selbst glaubt, dass Ferrari einen entscheidenden Fehler im Setup gemacht hat. „Marchionne hat mir gesagt, dass er mit dem Setup nicht zufrieden war. Ich glaube sie haben einen Fehler gemacht, weil unter normalen Umständen hätten wir ihnen nicht so davonfahren können. Der normale Abstand zwischen Mercedes und Ferrari beträgt normalerweise ein bis zwei Zehntel pro Runde, aber dieses Mal war es das doppelte.“, erklärt Niki Lauda.
Großes Finale
Sebastian Vettel hingegen sieht die Sache ein wenig entspannter und ist nicht beunruhigt, dass er nun die Führung abgeben musste. „Wir haben ein sehr starkes Auto und wir werden auch ein großes Saisonfinale haben, da bin ich mir sicher.“, erzählt Vettel der La Republica. Das Rennen in Monza hingegen sieht er eher als Ausrutscher: „Es war ein schlechtes Rennen. Ich mach mir aber keine Sorgen über die Zukunft, ich bin optimistisch. Trotz der Punkte und den Gewinnchancen ist die Saison noch lange und wir wollen unsere Fans nicht enttäuschen, die uns gewinnen sehen wollen.“ Von den sieben Rennen die in der Saison verbleiben, sollen vier von ihnen eher Mercedes entgegenkommen, doch Sebastian Vettel interessieren solche Statistiken eher wenig: „Diese Sachen interessieren mich nicht. Da ist immer noch ein extra Element und der Wettkampf macht immer noch den Unterschied. Kurz gesagt, umso schwerer es ist, umso mehr Spaß macht es. Im Sport sind die einfachen Sachen immer langweilig.“
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