Nach dem Verlust der Sponsormillionen aus der Tabakindustrie droht den Formel 1-Teams neuerliches Ungemach: die EU denkt daran, Werbung für alkoholische Getränke aus dem Sport zu verbannen. Damit scheinen finanzielle Schwierigkeiten der Teams vorprogrammiert…
Weitere Werberestriktionen durch EU-Bürokraten ?
Nach dem Verlust der Tabakkonzerne als Sponsoren, könnte es für die Finanzverantwortlichen der Formel 1-Teams neuerliche Hürden geben, die erforderlichen Mittel für ihre Teams aufzutreiben. Die Bürokraten der EU denken daran, Werbung für Alkohol aus dem Sport zu verbannen.
„Sponsoring ist essentiell für unseren Sport“, meinte Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci in Monaco. „Wir haben einen gewissen Werbewert, den es bestmöglich zu vermarkten gilt.“ Ferrari genießt noch immer den finanziellen Rückhalt von Marlboro-Erzeuger Philip Morris und umgeht damit in aller Stille die geltenden Restriktionen.
Als Ersatz haben Sponsorgelder von Alkohol-Produzenten eine bedeutende Rolle erlangt. McLaren hat beim Rennen in Monaco eine „Johnnie Walker“-Aufschrift, Force India wird von Getränke-Magnaten Vijay Mallya angeführt und bei Williams prangt „Martini“ auf dem Heckspoiler.
Sponsorensuche immer mühsamer
„Es wird immer schwieriger, Sponsoren für unsere Teams zu finden“, sieht Claire Williams kommenden Restriktionen mit Unbehagen entgegen. „Ich bin ständig am Kurbeln, um die nötigen Mittel für die Aufrechterhaltung des Rennbetriebes aufzutreiben.“
„Die Situation jetzt ist ein Spiegelbild dessen, was mit den Tabaksponsoren passiert ist“, meint ein EU-Insider gegenüber „The Times“. „Die Regierungen wollen rasch neue Gesetze für den Gesundheitssektor durchbringen und nehmen dabei Werbung für alkoholische Getränke im Sport aufs Korn. Es wird dasselbe wie mit dem Tabakwerbeverbot werden, denke ich“, warnt die ungenannte Quelle weiter.
Als Detail am Rande sei erwähnt, dass ein Werbeverbot für alkoholische Getränke auf Sportplätzen im Kanton Zürich per Volksabstimmung im Mai 2014 abgelehnt wurde und auch nicht die Unterstützung der Kantonalsregierung fand.
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