Fakten & Zahlen zum Kanada GP

Die Tafel der Rekordsieger beim Kanada GP liest sich wie ein Who is Who der Formel 1 Geschichte. Formelaustria liefert Euch die wichtigsten Facts & Figures

Erstmals wurde das Rennen 1961 in den Formel 1 Kalender aufgenommen. Die Premiere am Mosport International Raceway gewann Lokalmatador Peter Ryan. Auf der Strecke in der Provinz Ontario fuhr man bis 1977, mit zwei Ausnahmen – 1967 und 1969 war man auf der Berg- und Talbahn in Mont-Tremblant, Quebec unterwegs war – die Strecke gehört heute übrigens Lawrence Stroll!

Heimsieg beim Strecken-Debüt

1978 zog der Rennzirkus dann auf die Ile de Notre Dame in Montreal, wo auf dem damals nagelneuen Circuit Gilles Villeneuve gefahren wurde. Bei den ersten drei Austragungen hieß er noch Circuit Île Notre-Dame und wurde erst nach dem tragischen Unfalltod des legendären Kanadiers nach ihm benannt. Villeneuve war es auch, der das Auftaktrennen auf der Insel im St. Lorenz Storm gewann. Lotus Pilot Jean Pierre Jarier lag souverän vorne, doch in Runde 49 ereilte den Polesetter ein Ölleck. Villeneuve staubte ab, sehr zur Freude der heimischen Fans. Viermal fiel das Rennen seither aus – 1987, 2009, 2020 und 2021 – einmal siegte ein Österreicher, Gerhard Berger auf McLaren 1992.

Betonmauer als Endstation

Legendärster Streckenabschnitt ist die so genannte „Wall of Champions“, die Betonmauer auf der rechten Seite der Start-Ziel-Gerade unmittelbar nach der letzten Schikane. Berühmt wurde sie beim Kanada GP 1999 als Damon Hill, Michael Schumacher und Jacques Villeneuve ihr Rennen in der Wand beendeten. Seither erwischte die „Wall“ mit Jenson Button, Juan Pablo Montoya, Carlos Sainz, Sebastian Vettel und Kevin Magnussen weitere Formelserien-Champions.

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